Donnerstag 25. September 2008, 15:55 Uhr

Open de France [0]

Rückschritte im Finale

Mit zwei Doppelbogeys findet sich Stefanie Michl am Ende der Open de France auf Rang 38 wieder. Anja Monke (GER) holt sich den ersten Sieg in ihrer Karriere.


Gleich zu Beginn ihrer Runde passieren Michl zwei Bogeys und ein Doppelbogey. Sie kann sich trotz insgesamt dreier Birdies davon nicht mehr erholen. Auf Loch 17 muss sie dagegen noch ein Doppelbogey einstecken. Mit 75 (+3) in der Sonntagsrunde fällt sie vom 26ten Rang auf den 38ten zurück. Das Ergebnis bedeutet dennoche eine Verbesserung in der Moneylist, um sechs Plätze, auf Rang 90. Die wertvolle Tourkarte behalten nur die besten 80.

"Die Verzögerung des Starts hat mich nicht beeinflusst. Aber es ist, wie es ist, es geht nur darum, wie man spielt", kommentiert Michl die morgentliche Nebelbank über Arras, die zu einem späten Kanonenstart führt.

Anja Monke (14te der Moneylist) gewinnt mit zwei Schlägen Vorsprung ihren ersten Titel. Die 31-jährige Norddeutsche konnte schon bei den UNIQA Golf Open um den Sieg mitgespielen, doch mit schwacher Finalrunde wurde sie in Wiener Neustadt, vor zwei Wochen, nur achte. Ergebnisse von 67/78/65/68 reichen dieses Wochenende für den ersten Platz.

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Wieder im Mittelfeld

Stefanie Michl (T26,+2) schlägt sich tapfer, als einzige Österreicherin im Finale der Open de France in Arras. Stefania Coroce (ITA, -10) führt mit zwei Schlägen.

Von den vier österreichischen Tourproetten ist, wie beim Heimspiel in Wiener Neustadt vor zwei Wochen, wieder nur Stefanie Michl im Cut. Die 22-jährige Steirerin scort heute 73 (+1) mit drei Bogeys und zwei späten Birdies. Damit verschlechtert sie sich um drei Positionen auf Rang 26.

"Ich hatte im zweiten Drittel der Runde zwei Wasserbälle, und habe am Samstag besser geputtet, aber wirklich viel gefallen ist auch nicht", kommentiert sie den Verlauf ihrer Runde. Als 96te in der Order of Merit fehlen ihr noch einige Preisgeldeuros zum Erhalt der Tourkarte (Top 80). Mit einer starken letzten Runde könnte sie wichtige Plätze gut machen.

An der Spitze liegt weiterhin Stefania Coroce aus Italien. Sie baut mit 71 (-1) den Vorsprung auf die erste Verfolgerin, Nina Reis (SWE), auf zwei Schläge aus.

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Die Nerven!

Als sechste aussichtsreich in den Tag gestartet, scheitert Eva Steinberger (T67,+6) noch am Cut. Stefanie Michl (T23,+1) wieder die einzige Österreicherin im Finale.

Mit Birdie in den Tag gestartet, ist Eva Steinberger sogar kurzzeitig unter den besten Drei der Open de France in Arras. Doch ein Doppelpar auf der verflixten 13 macht alle Träume zunichte. Auf dem 450 Meter kurzen Par 5 locht sie erst mit dem zehnten Schlag ein. Danach geht gar nichts mehr. Mit insgesamt drei weiteren Bogeys, und einem Doppelbogey fällt sie auf Rang 67 zurück. Einen Schlag unter die kritische Cutmarke. Weiterspielen hätte nach der Katastrophe wahrscheinlich ohnehin nichts mehr gebracht.

Relativ erfreulich ist dagegen der erneute Finaleinzug Stefanie Michls. Zwar kann auch sie mit ihrem Tagesergebnis (75, +3) nicht zufrieden sein, immerhin konzentriert sie einmal mehr die österreichische Aufmerksamkeit auf sich. "Mit dem aufkommenden Wind hatte ich große Probleme meinen Entscheidung zu vertrauen. Ich hatte auch große Probleme beim Putten", schildert Michl als 23te ihr Tageswerk.

Nicole Gergely (T80, +7 mit 74 / 77) und Natascha Fink (T90, +8 mit 75 / 77) müssen das Turniergeschehen vor dem Wochenende verlassen. Beide scoren in der zweiten Runde Bogeys, ohne an die dabei notwendigen Birdies heranzukommen.

An der Spitze verteidigt Stefanie Coroce (ITA) ihre Führungsposition, mit einem Schlag Vorsprung auf die Schwedin Nina Reis.

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Traumstart für Steinberger

Eva Steinberger (T6,-3) eröffnet die Open de France nach Plan; auch Stefanie Michl (T10,-2) zufrieden. Gergely (T51,+2) und Fink (T76,+3) müssen sich verbessern, um zu cutten.

Bevor es für den Großteil der Damen nach Asien geht, werden bei den Open de France in Arras, an der niederländischen Grenze, 350.000 Euro ausgespielt.

Für Stefanie Michl und Natascha Fink wird es höchste Zeit ihre Tourcard für 2009 abzusichern. Eva Steinberger, als 68te der Order of Merit beste Österreicherin, und Nicole Gergely (71te in der OoM) können das Turnier schon entspannter angehen.

Steinberger gelingt am Donnerstag ein Auftakt nach Plan. Sie schießt vier Birdies und ein Bogey, am Ende bleibt die 25-jährige Spielbergerin drei unter Par. Sie liegt auf dem geteilten siebenten Rang mit nur zwei Schlägen Rückstand auf die Spitze. "Mit meinem Spiel bin ich heute sehr zufrieden, und wünsche mir, dass es ähnlich weitergeht", meldet Steinberger erfreut aus Frankreich.

Stefanie Michl darf mit dem Einstieg ins Turnier als zehnte ebenfalls zufrieden sein. Mit zwei unter Par, sollte die morgige Cutmarke auch für sie locker zu schaffen sein. Weniger erfreulich sind die Scores von Nicole Gergely (T51,+2) und Natascha Fink (T76,+3). Bei beiden überwiegen die Bogeys; Fink muss zwei Bogeys auf den letzten beiden Löchern notieren.

Die Spitzenposition teilen sich vier Spielerinnen mit -5: Anja Monke (GER), Stefania Coroce (ITA), Nina Reis (SWE), und Anne-Lise Caudal (FRA).

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