Donnerstag 6. August 2009, 20:53 Uhr

Omnium of Belgium [0]

„Nur“ gute Ergebnissealt

Mit abschließender Parrunde beendet Uli Weinhandl die Omnium of Belgium auf Rang 7; er behält den zweiten Platz in der Order of Merit. Jürgen Maurer wird 11.


Trotz der starken Platzierungen im Endklassement, muss der Turnierverlauf in Belgien als vertane Chance für Uli Weinhandl und Jürgen Maurer gewertet werden. Wie in den Runden zuvor, verspielen die beiden am Finaltag herausgearbeitete Schlaggewinne mit hohen Scores an einzelnen Löchern.

Von Rang Vier in den Tag gegangen, lassen zwei frühe Birdies Weinhandls Abstand zur Spitze schnell schmelzen. Doch mit zwei Bogeys um den Turn entwickelt sich der Tag nicht wie erhofft. Auf den Backnine gelingen wiederum zwei Birdies, die der 32-jährige Burgenländer mit zwei Bogeys auf den beiden letzten Löchern wieder verspielt. „Der nötige Lauf wollte nicht kommen“, schildert Weinhandl. „Am Ende bin ich zu aggressiv geworden und habe mit zwei Bogeys bezahlt.“

Ebenfalls kostbare Schlagverluste auf den Finishing-Holes kosten Jürgen Maurer eine bessere Platzierung als Rang 11. Der Steierer spielt vorerst sechs Birdies und liegt damit schon unter den besten Fünf. Ein Bogey auf Loch 17 (Par 5, 517 m) und ein Triplebogey auf Loch 18 (Par 4, 383 m) bilden den tragischen Abschluss in Belgien. Georg Schultes fällt mit 78 Schlägen (sechs über Par) auf Rang 43 zurück. Benjamin Herbert (FRA) gewinnt als Rookie sein erstes Profiturnier.

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Loch 18 verpatzt

Uli Weinhandl verspielt am letzten Loch der dritten Runde der Omnium of Belgium den Anschluss an die Führenden. Er geht als Vierter ins Finale. Jürgen Maurer verbessert sich auf Rang 18.

Mit fünf Birdies und drei Bogeys kann Uli Weinhandl 17 Löcher lang seine Führung halten. Am Schlussloch (Nr. 18, Par 4, 383 m) macht der 32-jährige Oberwarter jedoch intensive Bekanntschaft mit dem dichten Unterholz und muss ein Triplebogey notieren. „Ich habe den Ball in einem Busch versenkt und musste zurückgehen. Mit dem zweiten Ball ist es dann ein Bogey geworden“, so Weinhandl. Die Schlagverluste auf der letzten Bahn kosten ihn den Anschluss an die Spitze. Er geht als Vierter, mit fünf Schlägen Rückstand auf Leader Josst Luiten (NEL) in die letzte Runde.

Erfreulicher ist Jürgen Maurers Kampf zurück ins vordere Drittel am Scoreboard. Während der Steirer in der zweiten Runde noch 77 Schläge notiert und weit zurückfällt, steigert er sich am Samstag um fast zehn Schläge. Fünf Birdies und ein einsames Bogey ergeben 68 Schläge (vier unter Par). Der dritte Österreicher im Cut, Georg Schultes, notiert nach 73/70/71 bei gesamt drei unter Par auf Rang 32.

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Bravo Uli!

Uli Weinhandl übernimmt in der zweiten von vier Runden die Führung beim Alps Tour Event in Belgien; außerdem Jürgen Maurer und Georg Schultes im Cut.

Nach der einwandfreien 64 (-8) in der Eröffnungsrunde, reicht Uli Weinhandl am Samtag eine 71 (-1) um die Führung mit einem Schlag zu übernehmen. Der Spieler der Markus Brier Foundation kann mit drei Bogeys in der zweiten Tageshälfte einen verhaltenen Start (zwei Bogeys zu Beginn) wettmachen. Die Probleme liegen am Putten: „Heute wollte nichts ins Loch“, so Weinhandl.

Außerdem im Cut sind Jürgen Maurer, der mit 77 (+5) weit zurück fällt, und Georg Schultes, der sich zur 70 (zwei unter Par) steigern kann. Beide liegen auf Rang 35.

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Weiter gehts in Belgien

Uli Weinhandl ist vom Urlaub zurück und eröffnet das Alps Tour Turnier in Antwerpen mit acht Birdies und ohne Bogey (64, -8). Auch Jürgen Maurer hält mit (66, -6).alt

Die beiden österreichischen Alps Tour Haudegen müssen sich in der ersten Runde am Rinkven GC nur einem Amateur, Christopher Mivis (Am., -9), geschlagen geben. Uli Weinhandl ist mit 64 Schlägen nach der ersten Runde Zweiter, Jürngen Maurer Dritter.

Weinhandl, seit Monaten in den fünf Aufstiegsrängen im Gesamtklassement, spielt fünf Birdies auf den Frontnine und drei auf den Backnine; Bogeys bleiben am Donnerstag aus. „Gewünscht hätte ich mir eine 54, aber -8 ist auch okay“, gibt sich Weinhandl selbstbewusst. Nach den Driving-Exzessen in Murstätten wieder ein Kurs nach der Façon des Old-Schoolers: „Der Platz liegt im Wald, wenn man den vermeidet, ist der Kurs einfach, weil er kurz ist“, analysiert Weinhandl.

Mit sieben Birdies und einem Bogey (jenes früh – auf seinem zweiten Loch) kommt auch Jürgen Maurer zu einer tiefen Eröffnungsrunde (66, -6). Als 19. in der Order of Merit fehlen dem Oststeirer derzeit 50 % seiner Preisgeldsumme von etwa 10.000,- €, um in die Top-5 aufzusteigen. Vielleicht gelingt ein ordentlicher Satz beim vierründigem Omnium of Belgium.

Peter Lepitschnik (72, Par, T45) und Georg Schultes (73, +1, T58) liegen innerhalb der derzeitigen Cutmarke, Florian Pogatschnigg (75, +3, T81) und Hannes Christian Pfaller (77, +5, T101) nicht.

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