Donnerstag 21. Mai 2009, 20:36 Uhr

LadiesGermanOpen [0]

Obwohl Stefanie Michl am Golfpark Gut Hausern, nahe München, mit zwei frühen Birdies schnell Boden gut machen kann, ist am Ende der Finalrunde keine bessere Platzierung als Platz 31 möglich. Ein Bogey auf Loch 15 (Par 3, 155 Meter) kostet wertvolle Preisgeldeuro, weitere Birdies bleiben aus. Nach Platz 35 in der Schweiz letzte Woche, notiert sie damit zum zweiten mal in Serie in den Top-40.

„Ich bin ganz zufrieden. Ein paar Kleinigkeiten hier und da und dann ist ein Top Ergebnis drin“, bilanziert die Steirerin gelassen. Jade Scheffer (FRA) erringt im Playoff gegen Paula Marti (ESP) ihren ersten Ladies European Tour Titel.

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HypoVereinsbank
Ladies German Open

Gut Häusern
21. bis 24. Mai
Preisgeld: 300.000 Euro


Michl weiter solide

Stefanie Michl ist nach dem Cut die einzig verbliebene Österreicherin im Feld der Hypo Vereinsbank Ladies German Open. Sie benötigt in der dritten Runde 71 Schläge (eins unter Par) und geht von Rang 28 ins Finale.

Neben vier Birdies (auf den Löchern 1, 3, 12 und 15) muss Stefanie Michl in der dritten Runde auch drei Bogeys verbuchen (Löcher 5, 10 und 17). „Die Eisen waren heute sehr gut, doch es hätten mehr Putts fallen können“, fasst die Steirerin ihr Tageswerk zusammen. „Morgen solls endlich eine Runde unter 70 werden“, erklärt sie ihre Ambitionen für die Finalrunde. Bei den vorwöchigen Swiss Open belegte Michl Rang 35, sie notiert derzeit als 46. in der Money List der Ladies European Tour.

An der Spitze des Leaderboards matchen sich Paula Marti (ESP) und Local-Heroine Martina Eberl (GER). Beiden gelingen besonders tiefe Runden, wobei Marti einen Schlag vor Eberl liegt. Die Dritten haben schon vier Schläge Rückstand auf die Führende Spanierin.

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Nur Michl im Cut

Eine mäßige 74 (+2) genügt Stefanie Michl bei den Ladies German Open, um sich souverän ins Wochenende zu spielen. Als einzige Österreicherin übrigens, da Gergely (77, +5) und Steinberger (73, +1) am Cut scheitern.

Zum Live-Scoring

Tag 2 beim Ladies German Open war kein Österreicher-Tag: Nur Stefanie Michl kann sich mit einer 74er-Runde (+2) schadlos halten und sich ins Preisgeld spielen.
Die Steirerin konnte an das gute Golf aus Runde 1 nicht ganz anschließen: „Meine Schläge ins Grün waren leider zu schwach.“
So fällt Michl leicht zurück, hat aber vor dem Wochenende nur 3 Schläge Rückstand auf eine Top-10-Platzierung.

Für Nicole Gergely wird der Putter in Runde 2 zum „Sargnagel“: „Mit 35 Putts kann sich keine gute Runde ausgehen“, ist Gergely nach der 77er-Runde (+5) zurecht frustriert, verfehlt sie den Cut trotz dieser Performance auf den Grüns nur um drei Schläge. Schon in Runde 1 war die Statistik auf den Grüns mit über 30 Putts höchst unerfreulich.

Ebenso unerfreulich wie die Performance von Eva Steinberger, die ebenfalls an ihrer Puttschwäche scheitert: Am Weg zurück Richtung Cut – Steinberger fehlte drei Holes vor Schluss nur mehr ein Schlag ausf Preisgeld – läuft es wieder in die falsche Richtung: Bogey und aus…
Steinberger nach der 73 (+1): „Ich habe vor allem auf den ersten neun Loch schrecklich in der Gegend herum geschossen, auf den zweiten neun Loch aber immerhin ein paar Putts gelocht.“

Die Runde des Tages liefert indes Lokalfavoritin Martin Eberl ab, die sich mit einer 65 (-7) auf Rang 3 verbessert und mit gesamt 8 unter Par mit vier Schlägen Rückstand auf führende Schwedin Johanna Westerberg (-12 gesamt) ins Wochenende geht.

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21. bis 24. Mai
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1. Runde – Michl mit Spitzenplatzierung

Ein Gewitterunterbruch bei den Ladies German Open in Gut Häusern verhindert, dass die 1. Runde zur Gänze zu Ende gespielt werden konnten. Eine der 15 Leidtragenden, die am Freitag noch Runde 1 zu Ende spielen müssen, ist Eva Steinberger, die, wie schon in der Schweiz, mit ihrem Score hadert: „Ich habe gut gespielt und wieder nicht gescort. Nach 17 liege ich 2 über Par und habe vor dem Gewitterabbruch auf der 18 noch einen Parputt aus 10m übergelassen…..“

Damit prolongiert die Spielbergerin ihren Unlauf und kann morgen in Runde 2 nur auf eine halbwegs gute Runde hoffen, um nicht wieder am Freitag die Heimreise antreten zu müssen.

Deutlich besser läuft es für die beiden anderen Steirerinnen im Feld: Stefanie Michl klassiert sich nach einer Runde von eins unter Par in den Top 20. Michl glänzt dabei vor allem durch grundsolides Golf und muss bei zwei Birdies nur ein Bogey hinnehmen. „Was noch fehlt, ist der Zug zur Fahne“, so Michl selbstkritisch.

Nicole Gergely bleibt ebenfalls ohne große Ausreißer: Zwei Birdies und zwei Bogeys summieren sich zu einer Par-Runde, die für Rang 35 gut ist.

In Führung: Johanna Westerberg (SWE), die mit einer 65 (-7) ihre bislang beste Karriere-Runde spielt.

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Preisgeld: 300.000 Euro

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