Mittwoch 15. Juni 2011, 19:48 Uhr

Aus im Achtelfinale [0]

Toll gekämpft, aber Ende ist für Phillipp Fendt im Achtelfinale der British Amateurs gegen den Engländer Michael Stewart Endstation. Platz 9 unter 288 Teilnehmern ist aber ein fantastisches Ergebnis!

 

Starker Auftritt: Phillipp Fendt steht bei den British Amateurs bereits in der Runde der besten 32

Schade um die Chance: Phillipp Fendt hält gegen den Engländer Michael Stewart sein Achtelfinalmatch bei den British Amateurs lange offen. Bis Loch 15 steht es all square, ehe Stewart mit einem Lochgewinn auf der 16. Spielbahn 1 uaf geht und Fendt so auf den zwei Schlussholes gehörig unter Druck setzt.

Loch 17 wird noch geteilt und mit dem Wissen am letzten Loch noch ausgleichen zu müssen, um die Partie zu verlängern, nimmt der Niederösterreicher das Risiko – und verliert auch das letzte Loch.

Mit 2 down verabschiedet sich Fendt von den British Amateurs als sensationeller Neunter und fährt damit das beste Ergebnis eines Österreichers bei diesem prestigeträchtigen Turnier ein!

Vorrunde & 1. Matchplayrunde

Auf den Linksklassikern Hillside und Hesketh, nördlich von Liverpool, gehen derzeit die British Amateurs über die Bühne und mit Phillipp Fendt gelingt nach langer Zeit wieder einmal einem Österreicher der Sprung in die Matchplay-Phase. Fendt qualifiziert sich nach Runden von 76 und 70 Schlägen mit gesamt 3 über Par asl 36ster souverän für das Feld der besten 64, die um den Titel und auch um Startplätze beim Masters und den US Open kämpfen.

In der ersten Matchplay-Runde agiert der Niederösterreicher cool und souverän und kontrolliert den Viertplatzierten der Zählwett-Quali, den Schweden Victor Flatau, vom Start weg. Am Ende heißt es 2 auf 1 für Fendt, der nun in Runde 2 auf den Engländer Paul Cutler trifft.

Keine einfache Aufgabe, aber in der aktuellen Form – ÖGV-Nationalchoach Ulf Wendling: „Phillipp hat heute soldie und kontrolliert gespielt“ – darf man durchaus mit einer Überraschung rechnen.

Für Matthias Schwab (77/71) reicht es um einen einzige Schlag nicht, der Schladminger scheitert als 66ster hauchdünn am Cut für das Matchplay. Manuel Trappel kommt mit zwei 76er-Runden über Platz 159 nicht hinaus. Dem Vorarlberger fehlten am Ende 5 Schläge auf die besten 64.
Insgesamt waren 288 Spieler bei diesem prestigeträchtigen Event am Start.

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