Mittwoch 30. September 2009, 11:35 Uhr

Dunhill Links Championship [0]

Aus dem Cut

Mit drei späten Bogeys in der dritten Runde der Dunhill Links Championship scort Markus Brier 74 (+2) und notiert auf Rang 71, einen Schlag außerhalb der Aufstiegsränge. Simon Dyson (ENG) siegtalt
 

Ausgetragen auf drei Linksplätzen sind die hochdotierten Alfred Dunhill Links Championship eigentlich ein Turnier, bei dem sich Österreichs bester Golfer wohl fühlt. Im Wind kann er üblicherweise sein präzieses Spiel gut umsetzen, die historischen Kurse sind nicht allzu lang.

Doch bei freundlichen Bedingungen in der dritten Runde, die Markus Brier in Carnoustie absolviert, läuft es für den 41-jährigen Wiener nicht rund. Mit fünf Birdies, fünf Bogeys und einem Doppelbogey kommt er auf 74 Schläge (zwei über Par) und notiert einen Schlag außerhalb der Cutmarke. „Ich habe den ganzen Tag über einfach schlecht gespielt. Das Putten war in Ordnung, aber vom Tee und bei den Approaches sind zu viele Fehler passiert“, so Brier. Das Doppelbogey passiert auf seinem zweiten Loch (Nr. 11, Par 4, 383 yds) nachdem der Drive in einen Fairwaybunker gerät, und Brier sich erst mit dem zweiten Versuch befreien kann.

Trotz zahlreicher Schlagverluste kann Brier immer wieder mit Birdies kontern, und geht aus dem Mittelfeld ins letzte Rundendrittel. Drei aufeinanderfolgende Bogeys auf den Abschlusslöchern kosten endgültig den Anteil am üppigen Preisgeld. „Die Schüsse ins Grün waren heute durchwegs schlecht. Am Schluss haben auch die Parsaves nicht mehr funktioniert“, erklärt Markus Brier das bittere Finish.

Simon Dyson (ENG) spielt mit 66 (sechs unter Par) am Old Course von St. Andrews eine der tiefsten Runden des Tages und gewinnt die Dunhill Links Championship 2009. Dyson liegt zum Schluss drei Schläge vor Oliver Wilson (ENG), und Rory McIlroy (NIR).

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Alfred Dunhill Links Championship
Old Course, St Andrews, Carnoustie & Kingsbarns
Fife, Scotland
1. bis 5. Okt. 2009
Preisgeld: 5 Mio. €
Titelverteidiger: Robert Karlsson (SWE)


No play today alt

Die dritte Runde der Dunhill Links Championship ist, wegen starken Windes, auf Sonntag verschoben. Die Finalrunde in St. Andrews findet am Montag statt. Markus Brier rangiert weiterhin auf Rang 33, am Samstag wurde nicht gestartet.

Windspitzen von bis zu 80 km/h zwingen das Organisationskomitee der Dunhill Links Championship zur Verschiebung der dritten und vierten Turnierrunden. Bei klarem Wetter fegt der Nordseesturm über die drei Links-Kurse rund um St. Andrews. Besonders auf den exponierten Grüns wird der Ball immer wieder fortgeblasen.

Die Entscheidung die Finalrunde auf Montag zu verlegen war sicherlich keine einfache. Der enorme Turniertross ist gezwungen neue Reiseplanungen durchzuführen. Zahlreiche Stücke der temporären Infrastruktur hätten am Montag wieder zur Verfügung stehen sollen. Angesichts des besonderen Rennomee des Turnieres und des 5 Mio. $ Preisgeldtopfes hat man die sportlich wertvolle Entscheidung dennoch auf sich genommen.

In den kommenden zwei Tagen soll es zwar weiterhin stark blasen, die enormen Windspitzen dürften aber nicht mehr auftreten. Markus Brier absolviert die dritte Runde, vor dem Cut, am Sonntag in Carnoustie.

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Alfred Dunhill Links Championship
Old Course, St Andrews, Carnoustie & Kingsbarns
Fife, Scotland
1. bis 5. Okt. 2009
Preisgeld: 5 Mio. €
Titelverteidiger: Robert Karlsson (SWE)


Elitäres Mittelmaß 

Markus Brier absolviert die zweite Runde der Dunhill Links Championship in Kingsbarnes, scort 70 (zwei unter Par) und geht als 33. (-5) in die dritte Runde. Vor dem Cut ist noch eine Runde in Carnoustie zu absolvieren. alt

Der Cut bei den außergewöhnlichen Dunhill Links Championship an der schottischen Nordsee wird erst nach drei Runden gezogen; dann, wenn alle Spieler die drei verschiedenen Links-Kurse absolviert haben. Markus Brier, als 21. in den Tag gestartet, kann den modernsten, und bei windstillen Verhältnissen einfachsten Kurs in Kingsbarns nicht für eine Platzierungsverbesserung nutzen. Von Kyle Phillips designt und 2000 eröffnet ist Kingsbarns eine zeitgenössische Interpretation klassicher Links-Layouts.

altZwar gelingen auf den Frontnine zwei Birdies, doch wie in der ersten Runde sind nach dem Turn zwei Bogeys zu verzeichnen. „Mein Spiel war wieder sehr solide. Ohne allzuviel Wind hatten wir heute relativ einfache Verhältnisse. Leider sind mit zwei schlechten Drives zwei Bogeys passiert“, kommentiert Brier die Dreiputt-Bogeys mit Rough-Approaches auf den Löchern 10 und 11. Zur Schadensbegrenzung scort der Fontana-Pro auf den letzten Löchern noch einmal zwei Birdies, womit er den Tag mit 70 Schlägen (zwei unter Par) beendet.

Vor dem Cut, in der dritten Runde wartet auf Österreichs besten Golfer in Carnoustie der forderndste der drei Links-Plätze. „Carnoustie ist sicherlich der schwierigste Kurs, das sieht man an den Scores. Der Platz spielt sich lang und ist mit zahlreichen Fairwaybunkers am engsten. Wirkliche Birdielöcher wie am Old Course oder in Kingsbarns gibt es da nicht“, so Brier.

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Alfred Dunhill Links Championship
Old Course, St Andrews, Carnoustie & Kingsbarns
Fife, Scotland
1. bis 4. Okt. 2009
Preisgeld: 5 Mio. €
Titelverteidiger: Robert Karlsson (SWE)


Brier stark in St. Andrews

In der ersten Runde der Alfred Dunhill Links Championship spielt Markus Brier 69 (-3) und positioniert sich auf Rang 21. Zwei Bogeys gegen Ende verhindern eine Spitzenplatzierung.

„Der Old Course hat ein besonderes Flair; besonders wenn man bedenkt, dass hier das moderne Golf erfunden wurde. Außergewöhnlich sind die natürlichen Unebenheiten auf den Fairways und auf den Grüns“, schildert Markus Brier die erste Turnierrunde auf dem über 600 Jahre alten Golf-Links von St. Andrews.

Nach vier Birdies bis Loch 14 notiert Österreichs bester Golfer schon auf Rang Zwei in der Gesamtwertung, und hält lange Zeit das beste Score am Old Course. Der 41-jährige Wiener hat erstklassiges Spiel an die schottische Nordseeküste mitgebracht. Zum ersten Mal in diesem Jahr trifft er alle Fairways, und verzeichnet weiters 15 Grüntreffer in Regulation.

Auf Loch 16 und dem berühmten Road-Hole, Loch 17, werden ihm jedoch die angesprochenen Wellen zum Verhängnis. Mit falscher Distanzkontrolle spinnen die Bälle beide Male vom erhöhten Grün herunter. Auf Loch 17 ist ein Dreiputt zu notieren, nachdem Brier um den tiefen Roadhole-Bunker herumputten muss. Zur Schadensbegrenzung gelingt auf Loch 18 das fünfte und abschließende Birdie.
„Die Bogeys am Ende waren natürlich enttäuschend, weil ich bis dahin wirklich solide gespielt habe. Ich bin mit dem Tag aber nicht unzufrieden“, resümiert Brier. Am Freitag spielt er am modernen Links-Course von Kingsbarns und startet um 10 Uhr 39.

Thomas Björn führt nach der ersten Runde mit acht unter Par auf Briers morgigen Kurs. Ross McGowan (ENG) und Gereth Maybin (NIR) folgen mit zwei Schlägen Abstand.

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Alfred Dunhill Links Championship
Old Course, St Andrews, Carnoustie & Kingsbarns
Fife, Scotland
1. bis 4. Okt. 2009
Preisgeld: 5 Mio. €
Titelverteidiger: Robert Karlsson (SWE)


Im „heart of golf“

Markus Brier startet diese Woche bei den Alfred Dunhill Links Championship, die als Pro-Am auf drei Kursen in und um St. Andrews ausgetragen werden.
– die WOCHENVORSCHAU

St. Andrews – Old Course, Carnoustie und Kingsbarnes sind die ehrwürdigen Austragungsorte der Alfred Dunhill Links Championship in Schottland. Gemeinsam mit einem hochkarätigen Amateur (Brier spielt mit dem wiener Industriellen Rolf Braunegg) absolvieren die Teilnehmer drei Runden auf drei verschiedenen Kursen, zum großen Finale kommen die besten noch einmal am Old Course zusammen. Mit fünf Millionen Dollar ist das besondere Wettspiel um St. Andrews auch außergewöhnlich gut dotiert.

Vier Turniere bleiben Markus Brier, um doch noch den Sprung in die Qualifikationsränge für das Tourfinale in Dubai zu schaffen. Gegen Ende der Saison, ermöglicht nur mehr ein Top-Ergebnis die Teilnahme.

altDie Chancen für eine Spitzenleistung in St. Andrews stehen nach toller Performance im Vorjahr nicht schlecht. Da ging der 41-jährige Wiener als Führender zur Halbzeit in die Wochenendpartien. Erst als am Finaltag das Wetter aufklarte stieg Brier aus dem Titelkampf aus. Während er bei Wind, Sturm und Regen die Nerven behielt wie kaum ein anderer, konnte sich der Fontana-Pro beim abschließenden Tiefschießen nicht beteiligen. Auch für heuer sind heftige Bedingungen in den ersten Runden vorhergesagt.

alt„Diese Woche gilt es ein Gefühl für den Wind zu entwickeln, und auch im Sturm den Ball sicher im Spiel zu halten. Ich habe die Plätze alle oft genug gespielt, und diese Erfahrung will ich gegenüber den Jüngeren auszunutzen“, schildert Brier die Situation.

Seit langem ist wieder Robert Karlsson (SWE), der Gesamtsieger der vergangenen Saison und Titelverteidiger der Links Championship, gemeldet. Mit Kalibern wie McIlroy, Fischer, Westwood, Els und Harrington strotzt das Feld vor starker Konkurrenz.

Highnoon auf der Challenge Tour
Auch die Athleten in der zweiten Liga haben noch vier Turniere um die Endklassierung zu fixieren. Roland Steiner als 25. und Florian Prägant als 35. der Order of Merit haben noch alle Chancen sich in die Top-20 zu spielen, und ein Ticket für die große Tour zu ergattern. Bei der ECCO Tour Championship in Dänemark außerdem am Start: Martin Wiegele und Bernd Wiesberger. Der European Tour Rookie versucht, nach aussichtsloser Lage im Race to Dubai, in den letzten Turnieren auf der Challenge Tour hier noch eine Startberechtigung für nächstes Jahr zu erreichen.

Weinhandl von Rang 6
Die Alps Tour ist in Italien bei den Castelvolturno Open zu Gast. Uli Weinhandl, monatelang zweiter der Order of Merit, ist nach vier verpassten Cuts aus den Qualifikationsrängen gefallen. Jetzt gilt es noch einmal alle Reserven zu mobilisieren, um doch noch den Sprung unter die Top-5 und auf die Challenge Tour zu schaffen. Maurer, Schultes, Mayr und Lepitschnik sind auch dabei.

altGergelys Sensations-Kampagne
Nach dem historischen Sieg Nicole Gergelys in Frankreich hängt die Steirerin mit den Madrid Ladies Masters ein weiteres Turnier an. Sie ist die einzige Österreicherin am Start.

 

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