Dienstag 27. Januar 2009, 10:29 Uhr

Dubai Desert Classic [0]

Knapp am Cut gescheitert

Zahlreiche Verzögerungen lassen Markus Brier (T69, Par) bis Samstag auf den Finaleinzug beim Dubai Desert Classic bangen. In der zweiten Runde (71,-1) geht er mit finalem Birdie auf Level Par fürs Turnier, doch die Konkurrenz spielt tiefe Scores. Brier scheitert um einen Schlag.
Der 19-jährige Rory McIlroy (NIL, -19) gewinnt vor Justin Rose (ENG, -18) und Henrik Stenson (SWE, -17).alt

Wie in den letzten Turnierrunden in Quatar und Abu Dhabi versenkt Markus Brier auch in der zweiten Runde der Desert Classic einige Birdies (Loch 1, 2, 10 und 17), doch leider mischen sich wieder zu viele Bogeys ins Score (Loch 3, 6, und 7).

„Alles in allem waren die Golfschläge nicht gut genug, vor allem auf den Par 5“, kommentiert er seine Performance beim 20ten Jubliläumsturnier in Dubai. Mit Runden von 73 und 71 scheitert Markus Brier als geteilter 69ter (Par) um einen Schlag am Aufstieg ins Wochenende. Briers nächster Turniereinsatz ist voraussichtlich das Johnnie Walker Classic in Perth (19. bis 22. Februar). Bis dahin geht es für den Globetrotter mit der Familie zum Schiurlaub nach Tirol.

Youngster Rory McIlroy (NIL, -19) kann seinen deutlichen Vorsprung gerade noch ins Ziel retten. Mit drei Bogeys auf den letzten vier Löchern gibt er dem Zweiten, Justin Rose (ENG, -18), am letzten Loch noch die Chance zum Playoff. Doch der lange Putt fällt nicht, und McIlroy feiert seinen ersten Turniersieg.

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Dubai Desert Classicalt
Emirates GC, Dubai, UAE
29 Jan 2009 – 1 Feb 2009
Preisgeld: 2,5 Millionen Dollar
Titelverteidiger: Tiger Woods (USA)


Startschwierigkeiten

Markus Brier spielt die ersten 16 Löcher der Dubai Desert Classic zwei über Par (T97), ehe wegen Dunkelheit abgebrochen wurde. Will der Wiener auch aus Dubai Preisgeld mitbringen, muss er sich in Runde 2 steigern – aktuell liegt der Cut bei level Par. Rory McIlroy führt mit 64 (-8).alt

Schlechte Sicht wegen Nebels zwingt die Veranstalter zum Unterrbruch der ersten Runde. Markus Brier kommt bis Loch 16. Der einzige österreichische Starter verpatzt, mit drei Bogeys den Auftakt in die mit 2,5 Millionen Dollar dotierte zwanzigste Auflage des Turnieres. Bei besonders starkem Teilnehmerfeld fällt Brier auf den 97ten Platz zurück, ihm fehlen 2 Schläge auf die derzeitige Cutmarke bei par.

Bogeys auf den Löchern 12, 18 und 3 verpatzen das Score (Brier startet von Tee 10). „Es war möglich gut zu scoren, auch weil die Fahnen recht freundlich gesteckt waren, aber man muss einfach hier die Drives sehr gut treffen“, analysiert Brier das schwierige Layout zwischen den Wolkenkratzern der Petrol-Metropole.

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Dubai Desert Classicalt
Emirates GC, Dubai, UAE
29 Jan 2009 – 1 Feb 2009
Preisgeld: 2,5 Millionen Dollar
Titelverteidiger: Tiger Woods (USA)


Next stop: Dubai

Die zwanzigste Ausgabe der Dubai Desert Classic ist das letzte Turnier im Desert-Swing. Markus Brier kommt als 43ter von Quatar nach Dubai. Kann er sich weiter steigern?alt

Nach dem verpassten Cut in Abu Dhabi erspielt Markus Brier letzte Woche in Quatar das erste Preisgeld der Saison. Bei starkem Feld wird der 40-jährige Wiener toller 43ter. Brier spielt zahlreiche Birdies, doch vorerst verhindert fehlende Präzision im langen Spiel eine bessere Platzierung.

Auch beim dritten Turnier im Desert-Swing ist wieder die Créme der European Tour am Start. Favoriten sind Ernie Els (RSA), Sergio Garcia (ESP) und Robert Karlsson (SWE). Mit bisher ganz starken Ergebnissen kommen Henrik Stensson (SWE) und Louis Oosthuizen (RSA) zum Desert Classic. Auch der Zweite aus dem Vorjahr, Martin Kaymer (GER) geht wieder an den Start. Titelverteidiger Tiger Woods (USA) pausiert weiterhin wegen seines Knies.

Wenn Markus Brier seine Leistungskurve, die nach oben zeigt, ausbauen kann, ist der Cut und ein starkes Ergebnis, bei dem mit 2,5 Mio Dollar dotierten Turnier, möglich. Viele andere Teilnehmer kämpfen noch mit dem Winterspeck.

alt

altDubai Desert Classic
Emirates GC, Dubai, UAE
29 Jan 2009 – 1 Feb 2009
Preisgeld: 2,5 Millionen Dollar
Titelverteidiger: Tiger Woods (USA)

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