Donnerstag 25. Juni 2009, 22:02 Uhr

AT – Strassbourg [0]

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Die Allianz Open des Strasbourg verlaufen aus österreichischer Sicht suboptimal: Zwar schaffen vier Österreicher den Cut, am Ende gibt es aber nur Rang 31 für Jürgen Maurer als beste heimische Platzierung bei diesem Alps Tour Event.
Mit der 68 (-3) liefert der frisch vermählte Steirer seine beste Runde der Woche ab und kann sich noch ein paar Plätze nach vorne spielen. Das Preisgeld hält sich aber mit knapp 600 Euro im bescheidenen Rahmen.

Rund 50 Euro weniger kassieren Uli Weinhandl und Georg Schultes für Rang 36: Weinhandl erlebt dabei ein wenig erfreuliche Woche, die mit einem leichten Darm-Virus beginnt und einem Einbruch in sein Wohnmobil ein ebenso schlechtes Ende nimmt. „Ich bin froh, wenn ich wieder in Österreich bin und eine Woche Pause habe“, so der Burgenländer, der nach wie vor in den Top 5 der Order of Merit liegt.
Dank sensationeller Back-Nine – Weinhandl scort 5 unter mit 6 mal einer Drei auf der Scorekarte – nimmt der Event ein zumindest einigermaßen versöhnliches Ende für den Burgenländer, der eine finale 69er-Runde (-2) scort. Der Start in die Runde war mit zwei Bogeys und einem Doppelbogey noch eher holprig.

Clemens Prader schließlich belegt nach der 73 (+2) am Finaltag Platz 44 und ist entsprechend unzufrieden mit seiner Performance, die 5 Bogeys, ein Doppelbogey, drei Birdies und ein Eagle umfasst: „Jetzt wird zu Hause eine Woche trainiert.“

Den Sieg holt sich der Italiener Andrea Perrino, der eine stark aufspielende französische Phalanx mit einer 65er-Runde in die Schranken weisen kann.


Wenig Gutes

Uli Weinhandl muss vor allem in der zweiten Tageshälfte Schlagverluste einstecken. Mit drei Birdies, vier Bogeys und zwei Doppelbogeys spielt er 73 (zwei über Par) und geht als 34. in die Finalrunde.

Schlimmer erwischt es Georg Schultes. Von Rang 5 fällt er nach 74 Schlägen (drei über Par) auf Rang 30 zurück. Clemens Prader und Jürgen Maurer halten sich im Mittelfeld auf Rang 34.

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Schultes on the Move

Beim Alps-Tour Turnier in Strasbourg stürmt Georg Schultes auf Rang 5. Uli Weinhandl hält sich auf Position 22. Clemens Prader ist nach der zweiten Runde 40. Jürgen Maurer schafft den Cut auf Position 43.

Viel Bewegung auch einen Tag vor dem Moving Day. Der Neo-Pro Georg Schultes spielt mit 66 Schlägen (fünf unter Par) eines der besten Tagesscores. Sieben Birdies stehen zwei Bogeys gegenüber. Die bisherige beste Platzierung des 22-jährigen Exil-Österreichers (er hat seine Sporen als Amateur in England verdient), ist der 35. Platz bei den Lyoness Open.

Weiter stabil präsentiert sich Uli Weinhandl, seit langem sensationeller Vierter in der Order of Merit der Alps Tour. Ein Doppelbogey bei drei Birdies verhindert eine bessere Platzierung als Rang 22 nach der zweiten Runde. Clemens Prader macht mit 69 Schlägen einen deutlichen Schritt nach vorne und geht als 40. ins Finale. Auch Jürgen Maurer schafft noch haarscharf den Cut, während Peter Lepitschnik mit 74 Schlägen für Freitag aus dem Preisgeld fällt. Auch Wolfgang Rieder scheitert am Cut.

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Wieder Weinhandlalt

Uli Weinhandl positioniert sich, trotz Krippe, auf Rang 19 der Allianz Open de Strasbourg. Die anderen sechs Österreicher verteilen sich gleichmäßig am Scoreboard.

Wieder zeigt Uli Weinhandl, als vierter der Order of Merit der weitaus beste heimische Alps Tour Pro, seine langfristig starke Form. So kommt er in der ersten Runde in Strasbourg auf sechs Birdies, allerdings sind auch vier Bogeys zu notieren 69 (-2). Weinhandl fühlt sich für die kommenden Aufgaben geschwächt: „Ich habe über Nacht Grippe bekommen, Gott sei dank habe ich die heutige Runde nicht weggschmissen“, meldet der 32-jährige Oberwarter aus dem Elsass.

Einen Schlag dahinter schreibt Zwischenzeit-Champ Peter Lepitschnik an. Schon öfters in diesem Jahr kann der Kärntner stark eröffnen, doch sind noch kaum entsprechende Preisgelder errungen. Heute verhindert ein Doppelbogey auf Loch 4 (Par 5, 475 Meter) eine weitaus bessere Platzierung.

Wiederum einen Schlag mehr benötig Rookie Georg Schultes (Par). Nach zwei späten Bogeys muss er sich mit Rang 38 zufrieden geben. Mit Florian Pogatschnigg, Jügen Maurer und Clemens Prader liegt das Gros der Österreicher als 64. (73/+2) schon außerhalb der Cutmarke. Wolfgang Rieder muss sich von Rang 77 (74/+3) noch deutlich steigern um am Preisgeld teilzuhaben.

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