Mittwoch 17. Juni 2009, 19:07 Uhr

AT – Open le Fonti [0]

Nach Hause gespieltalt

In der Finalrunde der Open le Fonti spielen alle drei Österreicher 71 (-1). Das beste Endergebnis erreicht Peter Lepitschnik mit Rang 17. Jürgen Maurer wird 21., Uli Weinhandl 33.


Peter Lepitschnik geht von Rang 16 in die Finalrunde. Er notiert drei Birdies und zwei Bogeys und beendet die Open le Fonti als 17. Damit macht der Kärntner zum fünften Mal in Serie schönes Preisgeld auf der Alps-Tour.

Einen Schlag dahinter (mit fünf unter Par für das Turnier) kommt Jürgen Maurer auf Rang 21 unter. Er beginnt den Tag mit drei Bogeys auf den ersten fünf Löchern, kann aber mit Birdies um den Turn kontern.

altNoch dramatischer entwickelt sich Uli Weinhandls 71. Der Oberwarter aus dem Team der Markus Brier Foundation fängt sich auf Loch 4 (Par 4, 400 Meter) ein Doppelpar ein. Nach falscher Längeneinschätzung benötigt Weinhandl drei Versuche um sich aus dem Dickicht hinter dem Grün zu befreien. Mit fünf Birdies bis Loch 16 kann er den Schnitzer zwar ausbügeln, ein fahler Nachgeschmack aber bleibt: „Mein Spiel war sensationell, ich habe noch einige kurze Birdieputts vergeben. Es wäre sehr, sehr tief gegangen“, schildert Weinhandl im Nachhinein.

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Uli Weinhandl kann seine Form nicht optimal umsetzen, bleibt als Vierter der Order of Merit aber Bestplatzierter Österreicher im Gesamtklassement der Alps Tour.

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Drei im Cut

Peter Lepitschnik ist als 16. weiterhin bester Österreicher bei den Open le Fonti in Bologna. Jürgen Maurer und Uli Weinhandl machen Plätze gut. Clemens Prader fällt aus den Cuträngen.

Peter Lepitschnik hält mit 70 Schlägen (2 unter Par) am Freitag seine Platzierung im Verfolgerfeld. Die Runde beginnt suboptimal, mit zwei Bogeys auf den ersten sechs Löchern. Bis Loch 14 arbeitet er sich mit vier Birdies wieder unter die Parmarke und spielt mit Pars das Score nach Hause.

Uli Weinhandl und Jürgen Maurer, die beiden bestplatzierten Österreicher in der Order of Merit der Alpstour, dürfen sich über starke zweite Runden freuen. Maurer verbessert sich mit fünf Birdies in Serie und 67 Schlägen (fünf unter Par) um mehr als 30 Positionen auf Rang 20. Weinhandl, ausgezeichneter vierter im Gesamtklassement, spielt 69 (drei unter Par) und springt als 37. in die Preisgeldränge. „Einige kurze Putts sind leider nicht gefallen, doch mein Spiel war aber bisher recht gut“, analysiert Uli Weinhandl vor der Finalrunde am Samstag.

Pechvogel des Tages ist Clemens Prader. Dem Sieger des zweiten Turnieres der österreichischen Adenbeck-Tour, fehlt nach drei Bogeys und 73 Schlägen (eins über Par), ein Schlag auf die Wochenendteilnahme. Ebenfalls um einen Schlag scheitert Florian Pogatschnigg. Wolfgang Rieder und Hannes Christian Pfaller haben keine Chance auf den Cut.

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Wieder Lepitschnik

Peter Lepitschniks starke Eröffnungsrunden auf der Alps Tour werden zur Gewohnheit. Sieben Österreicher starten bei den Open le Fonti nahe Bologna.

Platz Neun nach der ersten Runde der mit 50.000 Euro dotierten Open le Fonti ist keine gute Nachricht für Peter Lepitschnik. Je besser der „Zwischenzeitweltmeister“ bei den vergangenen Turnieren dieser Saison eröffnet hat, desto wahrscheinlicher war sein Scheitern am Cut. Sein bisheriges Spitzenergebnis, Platz 5 in Slovenien, ist mit tiefer Finalrunde gelungen; doch die Statistik den Brokern und Golf den Sportlern:

Lepitschnik, derzeit 36. der Order of Merit, spielt am Mittwoch sechs Birdies und drei Bogeys, und schreibt mit 69 Schlägen (drei unter Par) an. Nach drei Birdies auf den ersten Löchern ist das erste Bogey erst auf Loch 9 zu verzeichnen. „Grip it and Rip it“, gibt sich der 23-jährige Kärntner optimistisch.

Ungewohnterweise kommt Alps-Tour-Champ Uli Weinhandl mit 74 Schlägen (2 über Par) nur auf Platz 64 unter; er spielt zwei Birdies und vier Bogeys. Trotz starken Regens am Nachmittag erreichen Clemens Prader, Wolfgang Rieder und Florian Pogatschnigg das Mittelfeld und liegen innerhalb der morgigen Cutmarke. Jürgen Maurer, 14 der Order of Merit, fällt mit Doppelbogey auf Rang 53 zurück.

Die Führung teilen sich Stefano Reale (ITA) und David Coughlan (ENG) mit 66 Schlägen (sechs unter Par). European Tour Star Emanuele Canonica liegt wie der beste Österreicher auf Rang 9.

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