4-Ball Challenge Finale [0]

SAAB 4-Ball Challenge Finale.  Herr Horváth möge uns verzeihen, aber selten passte der Titel besser zu einem Golfevent als zur Saab Vierball Challenge 2011 und ganz speziell zum diesjährigen Finale im GC Mariahof, wo uns der Lambrechterhof mit seinen charmanten Damen an der Bar ein vorzügliches Basislager war.

Mit jedem Kilometer, den wir uns am Saab-Vierball-Finalwochenende dem Lambrechterhof, unserem Hauptquartier, und dem GC Mariahof näherten, kam eine neue Sorgenfalte auf der Stirn dazu: Der Wetter­bericht verheißt nichts Gutes, Petrus legt dann tatsächlich über Nacht den Schalter von „Altweiber­sommer“ auf „Arktis“ um. Das erste Opfer: Steve Fraser, Turnierdirektor und Erfinder der Vierball-Challenge. Er scheitert bei der ersten Bergwertung Richtung Finalort, lässt seinen Mercedes (sorry, wir wissen: das falsche Auto) sanft in einen Graben gleiten und gewinnt St. Lambrecht später über eine großzügige Ausweichroute.

Während die Finalisten nach und nach eintrudeln und sich für den ersten Abend im Hotel Lambrechterhof aufhübschen, versuchen wir in hektischen Telefonaten alle Möglich­keiten abzuwägen: 9 Loch? Wintergrüns? Kanonenstart? Wir sind auf das Schlimmste vorbereitet, also auf das tatsächliche Eintreten des vorhergesagten Wetters, also den Winter. Sigrid Hoffer, die gute Seele des Clubs, versichert uns schließlich (gemeinsam mit Head-Greenkeeperin Anita Zizenbacher), dass der 18-Loch-Bestball-Runde mit Kanonenstart um 11.30 Uhr nichts im Wege stünde. Außer brutaler Reif.

Glaube. Tatsächlich kann am Samstag die Bestball-Runde beinahe schmerzfrei absolviert werden. Der Glaube kann also doch Berge (oder Wolken) versetzen. Die Entscheidung, mit Aufteen auch auf den Fairways und im Semirough zu spielen, stößt zwar nicht auf große Gegenliebe, die Schonung des Platzes ob der wenig erbaulichen Wetter­vorhersage ist uns aber wichtiger. Im Laufe des Tages ­entscheidet sich dann sogar die Sonne am GC Mariahof vorbeizuschauen, der uns der bestmögliche Gastgeber war. Wie sich die ­Greenkeeper ins Zeug geschmissen haben, wie die Mitglieder selbst angepackt haben, sogar einen Vor-Caddie und einen Zähler, den Harry Gittesberger, auftrieben – ein Team entschied sich kommentarlos, nicht zu kommen – und wie sie in Windeseile an drei Stationen heißen Tee ausschenkten, das war einfach wunderbar. Daher gibt es auch an dieser Stelle noch einmal ein ganz großes DANKESCHÖN an den GC Mariahof und sein gesamtes Team.Sportlich ist der erste Tag von etwas ­zähem Spielfluss geprägt – trotz des Bestball-Formats –, ein Favoritenteam ist nicht in Sicht: Drei zarte Schläge trennen das Führungstrio vom siebzehnten Platz, nur einige wenige haben sich vorzeitig aus dem Rennen um den diesjährigen Saab-Vierball-Challenge-Titel genommen.

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