30 Jahre Golfrevue! [0]

Golfrevue – die ersten 30 Jahre

Ein Jahr nach dem Wunder von Cordoba erscheint in Österreich die erste Golf Illustrierte, wie sie der Gründer Michl Payer stolz nannte. Für die überschaubare Masse von 3.386 ­GolferInnen, die sich auf 18 Golfplätzen – österreichweit! – tummelten, schnitzte man sozusagen von Hand einen 30-Seiter, der im Jahresabo um stolze 240 Schilling angeboten wurde.

altIm ersten Editorial kündigt Payer ­etwas dämonenhaft an, „dass die Golf Gazette immer dann erscheint, wenn die Steuern fällig sind. Also an einem 10. oder 11. des Monats.“ Es ist trotzdem gut gegangen. Tom Watson ziert das erste Cover, noch keine 30 Jahre jung und mit dem „G’schau von Huckelberry Finn“, wie Montreal-Korrespondent Gerd P. Pick damals schrieb. Insgesamt leistete sich die Golf ­Gazette gleich vier „Korrespondenten“: Neben Pick einen gewissen Andre Chudnoff in London, Michael Nischk in New York und Tonomisi Iwakura in Tokio. Beeindruckend. Es gab Berichte von der PGA Show, eine Vorschau auf die Meisterschaften von Marokko und eine „Analyse zur Jugenderziehung“ von Dr. Kurt Nierlich.
Golfreisen wurden beworben: Um 5.930 Schilling ging es etwa nach ­Mallorca, mit Abflügen aus Wien, Klagenfurt, Graz, Linz sowie Salzburg und Intersport wirbt mit dem Slogan „Unsere Golf Set’s werden in Kanada und in Großbritannien gespielt. Das sollte Ihnen zu denken geben“. Tat es wohl und so ­wundern wir uns heute nicht mehr, wo unsere Golfsets geblieben sind.
Insgesamt wurden damals 328 Turniere ausgerichtet, sämtliche ­nationale und internationale Meisterschaften inklusive. So viele wie heutzutage in zwei Wochen…

Blättern Sie bitte durch vier Jahrzehnte…
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aus Heft 5 & 7/1979

Während der eine seinen Bart und seine Frisur, aber nicht seine Meinung geändert hat, passiert beim anderen binnen kürzester Zeit eine 180 Grad Kehrtwendung, die ihm beim Rallye-Sport nicht hilfreich gewesen wäre: Franz Wittmann ist noch deutlich vor seiner Pension – 2006 – sogar Präsident des ÖGV geworden.
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aus Heft 8/1981

Der erste golfende Kanzler Österreichs, beinahe. Politiker am Tee kämpfen in ­Österreich mit Vorurteilen. Das hat sich leider bis heute nicht geändert
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aus Heft 2/1990

Der Artikel beweist: Seit nunmehr 20 Jahren Österreichs Nummer 1: Markus Brier. Ebenfalls seit 20 Jahren Nummer 1 bei Markus: Sabine!
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aus Heft 4/2001

Gösser hat es mit uns immer gut gemeint, auch deshalb durften Drink & Drive-Lessons von Martin Wiegele bei uns erscheinen, die aber allesamt stets politisch korrekt waren – auch dafür steht die Golfrevue seit 30 Jahren.
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