Weltfinale auf Teneriffa [0]
Aus Golfrevue 8/2008
Als Presse-Begleiter komme ich in den Genuss, an Stelle eines ausgefallenen Teams mit Juan Carlos Coronado und Jose Antonio Presa aus Guatemala am ersten von zwei Turniertagen (Vierball-Bestball, was sonst bei einem „Quattro“-Golfbewerb) auf dem Golfplatz des Abama Resorts zu spielen. Es wird eine meiner aufregendsten Runden ever. Die tricky angelegten Löcher fordern Spielwitz sowie die richtige Mischung aus Zurückhaltung und Kaltblütigkeit, die ich mit meinem Spielpartner ebenso wenig finde, wie die Guatemalteken, die Letzte werden. „Wir sind vielleicht nicht die besten Golfer, aber bei der Beach-Party zeigen wir, was in uns steckt“, witzeln die zwei nach der Runde.
Party-Weltmeister Österreich
Die Beach Party in der szenischen Felsen-Bucht des Abama Resorts beginnt mit einem Platzregen. In dieser Region von Teneriffa, wo es monatelang gar nicht regnet, ist das etwas ganz Besonderes, meint Maik Wuerthner, Boss der Audi-Turnierserie. Die ansehnliche Audi quattro-Flotte präsentiert sich nun ganz ohne Staub und der guten Stimmung tut’s keinen Abbruch. „Der geniale Platz, die perfekte Organisation von A bis Z und nicht zuletzt die super engagierte Betreuung durch Annemarie Kremer (Audi Marketing Austria, Anm. d. Red.) sind einfach Weltklasse“, schwärmt Josef Gerl, der mit seinem Teampartner Peter Reiter, beide vom GC Am Mondsee, in der Nettogruppe A (bis Hcp -16) auf Rang 23 landet. „Am ersten Spieltag haben wir gut gescort, aber am Finaltag wollten wir zuviel, und nur mehr auf Angriff gespielt, was total in die Hose ging. Doch dieses Erlebnis, mit 47 Nationen zu spielen und sich auszutauschen, hat man nicht oft im Leben, das ist einfach genial!“, ergänzt Reiter. In der Nettogruppe B (Hcp ab -17) ergeht es Arno Fruhmann und Ernst Reich mit dem 18. Platz nicht viel besser. Die beiden Steirer (GC Schloss Frauenthal) beginnen ebenfalls gut, aber auf den letzten Löchern wollen sie nichts mehr treffen. „Nicht mal mit meinem Lieblingsschläger, dem 3er-Rescue“, so Ernst Reich, „doch Arno hat uns raus gerissen. Er hat beim Nearest-to-the-Pin den Ball auch 1,80 Meter zum Stock gelegt.“ Fruhmann, der Meisterschütze, wirkt auch nicht wirklich enttäuscht, als ihm ein Schwede die Trophäe noch abspenstig macht. Zu sehr überwiegt das Motto: Dabei sein ist alles. „Vom Platz mit seinen Ausblicken über die Cars mit den National-Flaggen drauf bis zu den Side-Events ist hier einfach alles sensationell“, freut sich Fruhmann
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80.000 Teilnehmer spielten weltweit bei 750 Turnieren den Audi quattro Cup. Davon 2.300 bei 21 Qualifikations-Turnieren in Österreich. Josef Gerl und Peter Reiter (Mitte l. und r.), Gruppe A, Platz 23) sowie Arno Fruhmann (r.) und Ernst Reich (l., Gruppe B, Platz 18) schafften es ins Weltfinale. Der Sieg ging an Argentinien (A) sowie Indonesien (B)
Alles Quattro – mit Hand und Fuß
Catamaran-Fahrt, Tapas-Essen und Strandparty! Das ist auch das Stichwort für Juan Carlos, der wie die Österreicher bis zur allerletzten Musikzugabe des DJ’s ausharrte und von der Tanzfreude der vier begleitenden Österreicherinnen begeistert war: „Golfen könnt ihr auch nicht viel besser als wir, aber eure Frauen bewegen sich super, mit Hand und Fuß.“ So wurde aus „Alles Walzer“ hier auf Teneriffa „Alles Quattro!“
Annemarie Kremer (Mitte) vom Audi-Marketing führte die Österreicher fast an der Hand durch das Turnier und ließ sie auch nie allzu früh schlafen gehen
Golf-Profi Nick Dougherty begeisterte mit einer Golf-Clinic und stand für unzählige Fotos zur Verfügung – wie hier mit Ernst Reich (l.) und Arno Fruhmann (r.)
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