Italien

Der grenzgeniale Nahverkehr [1]

Winterfreie Zone Norditalien. Die rasch erreichbaren Kurse von Grado, Lignano, Spessa und Jesolo bringen unseren Schwung durch den Winter. Das Gute liegt wirklich ganz Nahe.

Überschlagsmäßig dauert ein Trip nach Spanien, in die Türkei oder ähnliche Destinationen zwei bis drei Stunden – sagt die Flugzeit. Check-In, Security und Anreise zum Flughafen verdoppeln das Saldo, one way! In der selben Zeit ist man von quasi ganz Österreich in Italien und wieder daheim. Und das auch noch uneingeschränkt flexibel: Ein Anruf bei Markus Wadsack oder ein Blick auf www.wetter.at, die uns verheißungsvolle (Sic!) Großwetterlagen prognostizieren und schon sind die Koffer gepackt. Wo man schlussendlich aufschlägt ist dann reine Geschmackssache. Eh klar, Italien eben. Schon nach Tarvis breitet sich unser Nachbar golferisch wie kulinarisch vor uns auf. Ohne Tipps von Insidern oder einem g’scheiten Osteria-Führer im Handschuhfach wäre also eine Abreise grob fahrlässig.

Wie wohl man auch in den Clubhäusern „La bella vita“ kultiviert hat. Etwa im GC Grado, auf der Lagune, dem Platz des ehemaligen Skirennläufers Ivan Marzola. Wer auf der Runde „trocken“ bleibt, beherrscht den Sport, wer danach nicht Freudentränen weint, ist kein Gourmet: Im Clubhaus serviert man schlichtweg Haubenküche, und das seit vielen Jahren. Dank variabler Packages in den Marina-Suiten – richtig: Blick aufs Meer – ab drei Nächten und 280 €/Person ist der Winter zumindest für einige Tage Geschichte. www.golfgrado.it

Meer & mehr.  Ein ebenfalls seit Jahren beliebter Publikumsmagnet für kurzurlaubende rot-weiß-rote Wollmützenphobiker ist der GC Lignano. Das rechte neue „Green Village“-Resort liegt nicht direkt am Platz, ist aber eine Spur attraktiver als das Golf Inn, das am Platz liegt und auch das Clubhaus beherbergt. Der Platz selbst ist abwechslungsreich wie das italienische Essen, gerne wird der Platz aber auch wegen der tollen Range frequentiert. www.golflignano.it

Jesolo, eine Auto-Stunde südlich von Lignano und sommers gerne als Hausmeister-Strand verschrien, hat sein Image nun mit einem Golfplatz gepimpt. Der meernahe 18-Loch-Kurs brilliert mit hantigen Wasserhindernissen und giftig verteidigten Grüns. Dafür gibt’s richtig feine Packages, die einen die „Angst“ vor dem Platz nehmen: Für 400 Euro pro Person wohnt man sechs Nächte im Golf House Jesolo, dreht fünf Runden Golf und erhält für jede dieser Runde einer Dreierpackerl Bälle. Nicht dass das ausreichen würde, aber nett ist es allemal. www.golfclubjesolo.it

Noch nicht ganz so bekannt in der heimischen Golf-Community ist der Golf & Country Club des Castello di Spessa im italienischen Cormons, wiewohl der Kurs eine feine Alternative zu den bereits bekannteren Plätzen Norditaliens bietet. Speziell für Trainingswütige, gibt’s doch um 500 Euro die so genannte Winter Card (gültig: 1.11.2011 bis 31.3.2012), die unlimitiertes Green Fee und kostenlose Nutzung der Driving Range beinhaltet. www.golfcastellodispessa.it

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Kommentare

Ein Kommentar zu “Der grenzgeniale Nahverkehr”
  1. Vielen Dank für diese nützliche Links mit uns.

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