Jamaica [0]

Ya man, letz swing!

Die schnellsten Menschen der Welt leben auf Jamaica – siehe Olympische Spiele 2008! Man kann es aber ebenso gemütlich angehen, dem Reggae & Rum frönen und sich auch auf den Golfrunden nicht hetzen lassen, so der gut gemeinte Rat von Alex Kramel.

Ding-dong: „Hier spricht ihr Kapitän: Wir haben unsere Reiseflughöhe erreicht.“ Entspannung macht sich angesichts der Destination breit, einzig das Rascheln der Reiseführer stört die Ruhe. Jamaica gehört schließlich nicht zum klassischen Programm des Bildungsbürgertums, als karibisches Paradies im Zeichen des Reggae kennt man die Insel aber allemal. Also: Schlag nach bei Marco Polo, dem schlauen Büchlein, das Antwort weiß auf all unsere Fragen. Etwa, warum nach wie vor dem Fünfuhrtee gefrönt wird – weil die gute alte Queen immer noch die Insel beeinflusst; warum es zahlreiche spanische Namen in einem Land mit unzähligen britischen Gepflogenheiten gibt – weil die Spanier vor den Briten Kolonialherren waren; warum man in den Polosport vernarrt ist – siehe Queen; und warum alles, was man grillen kann, in geschlossenen Kesseln quasi geräuchert wird – Auflösung später.

US-Urlaubskolonie 

Die geographische Nähe zu den Staaten hat dazu geführt, dass die Amis Jamaica urlaubsmäßig verkolonialisiert haben. Vorrangig die Küste in den Gegenden um Ocho Rios, Montego Bay oder Negril an der Nordseite der Insel.

Klares Wasser, eine üppige Vegetation und traumhafte Strände sind Argumente genug und auch Garant für Qualitätstourismus. Und wenn auch – wie überall – die großen Touristikketten am Big Business mitnaschen und ein wenig die Masse fördern wollen, wird Jamaica auch in nächster Zeit nicht zur Billigdestination verkommen. Schon gar nicht für Golfer, die sich vor allem die Region um Montego Bay, liebevoll MoBay genannt, zu Gemüte führen. Bequem und fast Nonstop (kleine Zwischenlandung in der Dominikanischen Republik) mit den Fliegern von LTU zu erreichen. Die noch latent vorhandene Rest-Alltagshektik wird einem am Flughafen elegant abgenommen: Nach beachtlicher Wartezeit unser Golfgepäck einmahnend, bekommen wir die wohl gebräuchlichsten Worte der Insel zu hören: „No problem, man“. Tatsächlich schlendert schließlich ein freundlicher Einheimischer völlig entspannt mit unseren Golfbags auf der Schulter herbei wie der junge James Dean. Es braucht halt alles seine Zeit in der Karibik. Dieses „No problem, man“ ist übrigens so ziemlich das einzige verständliche Satzgefüge, das Jamaicaner für unser europäisches, an ein anderes Englisch gewöhnte Ohr hervorzaubern. Gesprochen wird  „Patios“, eine -gelungene Mischung aus sämtlichen Sprachen, die die Kolonialherren mitgebracht haben, kombiniert mit teils skurrilen Wort-Eigenkreationen.

Vor dem Flughafen treffen wir Stefan, einen Freund aus „good old Austria“, Exilösterreicher und Jamaica-Kenner. „Mein Lebensplan war eigentlich ein ganz anderer, aber dann kam ich als Trainee auf die Insel und verliebte mich in das Land und eine Insulanerin. Seit über 15 Jahren lebe ich mit den vielen Gegensätzen und Schwierigkeiten, die Jamaica anbietet und es ist ein gutes Leben“, erzählt uns Stefan, der in Montego Bay zwei Galerien für karibisches Kunsthandwerk betreibt. Er ist einer von zahlreichen Auswanderern, der die Lebensart der Karibik zu schätzen weiß.


„Do yah need balls?“

Spätestens am zweiten Tag entdeckt dann auch der alltagsgeplagteste Urlauber die Langsamkeit und beinahe vergessen wir den Grund unserer Reise: Golf! Tatsächlich ist Jamaica keine Golf-Megadestination wie etwa Südafrika oder manche asiatischen Regionen und die bestehenden Plätze sind auch keine modernen Neubauten. Dafür gehören die meisten Anlagen zu den schönsten der Karibik, wie die vier großen um MoBay. Namen wie Tryall, White Witch, Cinnamon Hill oder Half Moon zergehen auf der Zunge wie der Zuckerrohrschnaps im Caipirinha.

Apropos: Die goldenen Jahre des Zuckerrohrs sind in Jamaica Geschichte und einige Flächen schönsten Landes wurden für Golfplätze urbar gemacht. Zum Beispiel für den ehrwürdigen, einige Kilometer westlich von Montego Bay gelegenen Tryall Golf Club. Der auf dem Gelände eines ehemaligen Forts mit Zuckerrohrplantage gelegene 18-Loch-Championship-Platz war schon etliche Male Austragungsort des Worldcups und von PGA-Turnieren. Die ehemalige „Members Only“-Attitüde hat sich in der Zwischenzeit gelockert und Gäste sind willkommen. Der Kurs verläuft traumhaft schön am Meer entlang, die fünfte Spielbahn, ein 175 Yards langes Par 3, liegt sogar unmittelbar am Strand: Es gilt ein schön onduliertes Green, das sich hinter einem Flussgraben verbirgt, zu treffen. Ein Unterfangen, das besonders bei auflandigem Wind eine veritable Aufgabe darstellt. Wenig hilfreich war auch ein Rastafari, der sich lässig aus dem Gebüsch schält und uns mit den Worten „Ya man – your target ist the right palm, do yah need balls“ begrüßt. In weiterer Folge geht es vorbei an den Villen der Schönen und Reichen, mit teilweise recht hantigen Löchern, in den Hügeln von Tryall und wieder zurück zum Strand. Der Kurs besticht durch den guten Pflegezustand und in Würde gereifte, abwechslungsreiche Spielbahnen. Wem nach der Runde heiß geworden ist, egal ob vom Spiel oder den Temperaturen, hat hier die beste Gelegenheit zum „aussi aus der Hose und eini ins Meer“ mit anschließendem Verzehr eines kleinen Lunch, direkt am Strand.


Unterwegs auf der Insel.

Egal ob Sie in Tryall eine Villa gemietet haben oder in einem der luxuriösen Resorts wie Half Moon oder Round Hill nächtigen, die klischeehafte Jamaicastimmung werden Sie dort nicht erleben. Dafür müssen Sie raus und unter die Leute. Aber lassen Sie sich gut beraten, zuviel Eigeninitiative kann schnell an die falschen Orte führen. Der Strand von Negril ist sicher eine gute Adresse, wenn man ein wenig Action und Beachlife möchte. Von MoBay, in cirka einer Autostunde zu erreichen, reiht sich am kilometerlangen feinen Sandstrand ein Lokal ans andere. Ein wenig romantischer geht’s ein Stück weiter an den Klippen des westlichsten Zipfels von Jamaica zu. Dort kann man, zum Beispiel in Ricks Cafe, einen atemberaubenden Sonnenuntergang erleben und ein wenig „Jerk-Food“ genießen. Diese spezielle Zubereitungsart von gegrilltem Fleisch, Fisch und Geflügel geht auf die Maroons zurück, die ihre Speisen in Erdlöchern garen mussten, um nicht durch den aufsteigenden Rauch von den Kolonialherren entdeckt zu werden. Daher der typisch rauchige Geschmack. Ein gutes „Jerk-Food“ macht heute wie damals das verwendete Pimentholz und eines der vielen, aus Waldkräutern hergestellte Marinaden-Geheimrezept aus. Das beste „Jerk“ in Jamaica bekommt man bei den einfachen Straßenbuden rund um Boston Bay bei Port Antonio.

Von flach bis steil.

Die Gefahr, an den schönen karibischen Stränden zu versumpern, ist groß. Nicht zuletzt, weil man nach einigen Tagen das landestypische Tempo angenommen hat. No problem man! Aber weil’s sein muss: zurück nach Mobay zum Golfen. Die drei weiteren famosen Kurse der Region sind alle innerhalb weniger Minuten auf der ehemaligen Plantage von Rose Hall unter-
gebracht. Der wohl bekannteste ist die von Robert Trent Jones sen. entworfene Anlage von Half Moon. Der flache, klassische Resort-Kurs mit vielen Bunkern und jeder Menge Palmen wurde mehrfach zu einem der besten Kurse der Karibik gewählt. Durchaus verständlich, angesichts der bestens gepflegten Anlage mit luxuriösem Umfeld und anspruchsvollen Bahnen. Jedoch ist die nahe Hauptstraße, an der sich die meisten der 18-Bahnen entlang schlängeln, immer präsent und die Bahnen teilweise verwechselbar. Aufpassen muss man auch auf strategisch gut verteilte Gräben, die sich durch die ganze Anlage ziehen. Der Half Moon GC zählt mit 7.141 Yards zu den längsten Kursen der Insel und zudem ist auf den großen Greens mit recht welliger Oberfläche nicht leicht zu scoren.

Nur ein paar Minuten weiter, finden wir die in den Hügeln über Karibik gelegenen Holes des White Witch GC, der zur Ritz Carlton Gruppe gehört. Hier hat der für spektakuläres Design berühmte amerikanische Stararchitekt Robert van Hagge (Anfitauro, Gran-Canaria, Doral Blue Monster) 18 Löcher buchstäblich aus dem Wald geschnitzt und die Fairways wie eine grüne Lavamasse in die Landschaft gegossen. Mit teilweise recht heftigen Anstiegen erinnert er ein wenig an ein karibisches Adamstal. Von 16 der 18 Bahnen hat man einen traumhaften Ausblick auf die Küste und das Meer. Nach einer Einweisung durch die „Golf-Concierges“, wie hier die Caddies heißen – sie sind auf allen jamaicanischen Top-Plätzen obligatorisch –, dürfen wir unsere Bälle links und rechts auf Nimmerwiedersehen verteilen. Unsere Caddies Sophie und Trevor ertragen unser Streuen mit stoischer Ruhe. White Witch ist eine echte Augenweide, aber ein Angriff aufs Ballkonto. In besonderer Erinnerung ist uns Loch 10 geblieben, ein Par 5 mit 580 Meter Länge. Zwar bergab laufend, aber mit Dogleg nach links und jeder Menge Hügelchen bestückt, gilt es hier den Ball unbedingt am Fairway zu halten. Die Greens sind ohne Ausnahme gut verbunkert, speziell bei den fünf Par 3-Bahnen. Das Clubhaus wurde wie ein Adlerhorst mit schöner Aussicht auf Platz und Meer „on Top“ gebaut, ist aber ein wenig zu amerikanisch und kühl geworden. Seinen Namen hat der Kurs von der Legende um Annie Palmer: Die ehemaligen Herrin von Rose Hall soll ihre Ehemänner und Liebhaber nach feinster Voodomanier reihenweise unter die Erde gebracht haben, bevor sie selbst unter mysteriösen Umständen tot in ihrem Schlafgemach gefunden wurde. Ihr Geist soll nach wie vor im Great House von Rose Hall (heute als Museum zu besichtigen) und dem Anwesen herumspuken. So schwören Arbeiter bei Vermessungsarbeiten zur 18. Spielbahn in der Abenddämmerung, eine weiß gekleidete Gestalt gesehen zu haben, die aber nicht golfte, sondern einen weißen Schleier in den Wind warf.


Prominent gemanaged 

Der ebenfalls von Van Hagge re-designte Cinnamon Hill Course, Nachbarkurs von White Witch, wird von dem aus Trinidad stammenden Robert Ames gemanaged. Er war lange Zeit an der Tasche seines PGA-Superstar-Bruders Stephen als Caddie tätig, ehe er die Anlage übernommen hat und sie seither auf Vordermann bringt. Er ist auch intensiv im jamaicanischen Golf engagiert und versucht, eine stärkere Zusammenarbeit der Inselkurse zu erreichen, die bisher eher ihre eigenen Süppchen gekocht haben. Cinnamon Hill entpuppt sich auf unserer Reise als der abwechslungsreichste Kurs. Er startet ganz brav als Resortkurs rund um das Rose Hall Great House, umrahmt von wunderschönen tropischen Bäumen. Die dritte Bahn, ein kürzeres Par 4 bergauf, hat den bezeichnenden Namen „Dead end“. Nicht wegen zu erwartender Schwierigkeiten, sondern wegen dem, neben dem leicht erhöhtem Green, gelegenen Friedhof. Danach führt uns der Kurs zu den spektakulären Spielbahnen 5 (Par 4) und 6 (Par 3) direkt am Strand. Hier kann es schon vorkommen, dass eine steife Brise nicht nur die Kugeln vertreibt, sondern uns auch das salzige Nass des Karibischen Meers ins Gesicht weht. Für das furiose Finale erklimmt man wieder die Hügel hinter Rose Hall.
Von der optischen Opulenz der Insel (und des Platzes) war unter anderem Country-Legende Johnny Cash angetan, der direkt an der 14. Spielbahn wohnte. Auch James Bond zog es in etlichen Episoden nach Jamaica – der zauberhafte Wasserfall hinter dem 15. Grün lieferte die Kulisse zu einer Szene von „Leben und sterben lassen“. Cinnamon Hill ist zweifelsfrei einer der besten Kurse auf der Insel, der von weiten Fairways bis engen Waldschluchten jede Menge Attraktionen fürs Auge bietet, ohne dabei den sportlichen Anspruch zu verlieren.
Der auch in der Gegend um Rose Hall gelegene Ironshore GC wird hauptsächlich von Einheimischen bespielt und bietet eine günstige Ergänzung zu den Montego Bay Kursen. Er ist aber ein wenig einfacher gestrickt und wer nicht seine gesamte Urlaubszeit in Golfrunden investieren will, versäumt nicht viel. Denn das touristische und kulturelle Angebot der Insel ist groß. Nach einer Wanderung in den Blue Mountains oder einem Nachmittag im Delfinbecken hat man sicher einiges mehr zu erzählen.


Reiseinformationen:

Optimale Reisezeit: Jänner bis April. September bis November ist zwar ruhiger und ­staufrei auf den Golfplätzen, tropische ­Regenschauer und auch Hurrikans sind möglich. Temperatur: 23 bis 31 Grad, durch eine sanfte Dauerbrise gut zu ertragen. Anreise: LTU (Air Berlin) mit Reisezeiten zwischen 10 und 12 Stunden. Tipp: Rundreise! Neben den ­Touristenzentren Ocho Rios, Montego Bay und Negril ist die Gegend um Port Antonio mit viel Natur, Bergen und schönen Stränden besonders sehenswert. Der Süden der Insel ist noch wenig erschlossen und zeigt teilweise das alte Jamaica.

Nützliche Web-Links: www.airberlin.com, www.seejamaicacheaply.com, www.visit­jamaica.com

Golf

Jamaica und die Region um Montego Bay ­haben nicht die Menge an Golfplätzen wie die Global Player in Sachen Golfreise. Jedoch was die Qualität und Vielfältigkeit anbelangt, ist Jamaica sicher eine interessante und kommende Destination – die Dollarschwäche ­vorausgesetzt, denn ein Billigurlaubsland ist Jamaica nicht wirklich.

Tryall – Golf Club
18 Loch, Par 71 bis 74 (5.233–6.720 Yards). Greenfee: 90/125 $ (Non Resident/Villa Guest) bzw. 40/80 $ Off Season.
www.tryallclub.com

Ritz Carlton White Witch
18 Loch, Par 71 (5.397–6.758 Yards). Greenfee: 189/209 $ (NR/VG) bzw. 125/139 $ (OS) inkl. Cart 18-Loch, Caddyfee & Driving-Range. www.ritzcarlton.com

Cinnamon Hill at Rose Hall
18 Loch, Par 71 (5.763–6.482 Yards). Greenfee: 129/199 $ Off/High Season inkl. Cart 18-Loch, Caddyfee & Driving-Range. www.rosehall.com

Half Moon
18 Loch, Par 72 (5.853–7.141 Yards). Greenfee: 85/130 $ (NR/VG), Cart 18-Loch 35 $, Caddyfee 25 $ plus Trinkgeld.
www.halfmoongolf.com

Ironshore GC
18 Loch, Par 72 (6.670 Yards) www.superclubs.com

Hotels

Round Hill – Hotel and Villas
Luxuriöses, von Ralph Lauren (hat selbst eine Villa hier) ausgestattetes Strandhotel mit ­allen Annehmlichkeiten. Das Hotel ist auch gleichzeitig das österreichische Konsulat mit Round Hill Manager Josef Forstmayer als ­Konsul.
www.roundhilljamaica.com

Tryall – Villas
Die Bleibe für den Villeneigner auf Zeit. www.tryallclub.com

Half Moon Resort
Das Luxusresort der Karibik! Neues Spa wurde 2007 eröffnet! www.halfmoon.com

Ritz Carlton – Rose Hall
Strandhotel mit klassisch internationalem ­Luxusresort-Flair. www.ritzcarlton.com

Villas by Linda Smith
Das eigene Ferienhaus auf Jamaika. www.jamaicavillas.com

Sonstiges

Dolphin Cove – Ocho Rios: www.dolphincovejamaica.com
Dunn´s River Falls: www.dunnsriverfallsja.com
Chukka Caribbean Adventures: www.chukkacaribbean.com
Gallery of West Indian Art: www.galleryofwestindianart.com

Package 1:
im berühmten Half Moon Bay Resort*****
Flug ab/bis Österreich mit Condor inkl. aller Taxen
Privattransfer Flughafen-Hotel-Flughafen
7 N/Sup.-DZ
Total Golf Experience mit Frühstück, Fine Dining (Gourmet Dinner), Lunch, Premium Drinks an der Bar, Minibar
Unlimited Golf auf Cinnamon Hills GC, White Witch GC, Half Moon Bay GC (mind. 3 x)
 Preis ab: 3.250 Euro pro Person*

 Package 2:
 im neu eröffneten Iberostar Rose Hall Beach***** oder
 im Hilton Rose Hall Resort Country Club**** sup.
Flug ab/bis Österreich mit Condor inkl. aller Taxen
Privattransfer Flughafen-Hotel-Flughafen
7 N/DZ Resortblick im Hilton Rose Hall Hotel
Basis All inclusive
5 x 18 Loch: 3 x Cinnamon Hill GC, 1 x White Witch GC, 1 x Half Moon Bay GC
Preis ab 2.475 Euro pro Person (beide Hotels)*
 
*geteiltes Cart und obligatorischer Caddy (per Cart); garantierte, bevorzugte Startzeiten; TGR-Versicherungspaket

Alle Pakete sind im Zeitraum vom 10. November bis 20. Dezember 2008 gültig.
 
zu buchen bei:
TGR-Golfreisen GmbH
8041 Graz, Liebenauer Hauptstr. 2-6 oder
2351 Wr. Neudorf, Strasse 14, Objekt 21
Tel. 0316/38 40 35
office@tgr-golfreisen.at
www.tgr-golfreisen.at

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