709 GC Dolomitengolf-Osttirol [0]
Herzschlag mit Echo
Das Golferherz jubiliert: Wie oft hat man schon die Gelegenheit, beim Relaxen Golfluft zu schnuppern und beim Golfen (fast) das Saunaöl?

Von 18 auf 27
Mit der Platzerweiterung im letzten Herbst kamen in Lienz nicht bloß neun neue Löcher hinzu. Vielmehr hat Architekt Diethard Fahrenleitner ein Rundum-Facelifting vorgenommen. So wurden zum Beispiel aus der elendslangen ehemaligen Bahn 3 (Par 4, 366/411 Meter) zwei nette Eröffnungslöcher des „Sharp“-Kurses (Leitfarbe Blau). Diese sind viel zahmer, haben aber immer noch Biss: Zuerst das 290/334 Meter lange Par-4-Dogleg um einen Baum samt Bunker (siehe großes Foto), anschließend ein 127/147 Meter langes Par 3 auf das leicht erhöhte „alte“ Grün mit Teich zur Linken.
| 709 GC Dolomitengolf-Osttirol | |
|---|---|
| Anschrift | Am Golfplatz 1 A-9900 Lavant |
| Telefon | +43 4852/721 00 |
| Fax | +43 4852/721 00-6 |
| Web | www.dolomitengolf.at |
| info@dolomitengolf.at | |
| Greenfee | 74 Euro |
| Mitgliedschaften | ab 3000 Euro |
| Jahresgebühren | ab 1180 Euro |
| Platzdaten | 3 x 9 Loch kombinierbar, Par 72, 5164 bis 5978 Meter |
Das ehemals ungenützte Mittelstück des Golfplatzes wurde mit der Grundflächenerweiterung (um 35 auf nunmehr rund 100 Hektar) zum „Herzstück“ des Golfplatzes. Der Teich vor dem Doppelgrün „Swiss Life“ 3 (Leitfarbe Rot) & „Clarenhof“ 8 (Leitfarbe Grün) macht nicht nur optisch was her, sondern verleiht den gutmütig kurzen Bahnen ein Herzschlag-Finish. Die Erweiterung des Platzes Richtung Südosten brachte mit dem Loch „Clarenhof“ 5 ein sportliches Highlight: Das Par 4 mit 359/ 399 Metern hat einige Mätzchen parat. Slicer landen im Rough oder Bunker, Draw-Künstler hängen gern im markanten Baum am rechten Fairwayrand und als Longhitter geht man ohne Fade unweigerlich im Teich fischen. Nicht unfair, vielmehr ein Kick für fortgeschrittenes Course Management. Auf einen Grünbunker hat Fahrenleitner verzichtet – das knackig ondulierte Grün ist Herausforderung genug.
Bilderbuch(rund)umschlag
Der Verlauf der drei Kurse führt über neue und „alte“ Bahnen, was für alteingesessene Mitglieder und Stammgolfer den Reiz enorm erhöht. Neulinge werden kaum einen Unterschied bemerken, so nahtlos fügen sich die neuen Fairways und Grüns in das Gesamtbild (auch platztechnisch) ein. Woran sich die einen wie die anderen nie gewöhnen werden, ist das Bilderbuch-Panorama bei jedem einzelnen Schlag – vor allem bei jenen über Wasserhindernisse, in denen sich die Berggipfel romantisch spiegeln. Ganz gleich, ob Sie den 27 Golflöchern samt der großzügigen Übungsanlage den Vorzug geben oder den besonders stimmigen Annehmlichkeiten des Hotels: Das Herz schlägt ein bisschen höher hier – nicht nur wegen der 650 Meter Seehöhe.





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