513 GC Römergolf [0]
Die spinnen doch nicht!
(aus GR 6/2005)
Direkt unter der siebenten Bahn, Österreichs erstem Par 6, liegt eine ehemalige römische Siedlung, welche der Anlage den Namen gibt.

Sportanlagenbauer Hans Holzleitner, der bereits über 25 Golfanlagen verwirklicht hat und aktuell am Ausbau im GC Adamstal dabei ist, begann im Jahre 2003 A. D. direkt vor seinem Wohn- und Firmensitz mit der Errichtung des 9-Loch-Platzes „Römergolf I“. Dieser hat sich seit Juli 2004 als einsteigerfreundlicher Kurzplatz etabliert. Die große Übungsanlage mit einer überdachten Driving-Range, Chipping- und Putting-Greens, zwei Grün- und einem Fairwaybunker sowie Abschlagplätzen mit witterungsresistenten Matten und sogar Übungsmöglichkeiten für Hanglagen begeistern auch fortgeschrittene Spieler.
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513 GC Römergolf |
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| Anschrift | Kraimoosweg 5 a A-5301 Eugendorf |
| Telefon | +43 6225/283 00 |
| Fax | +43 6225/283 00-4 |
| Web | www.roemergolf.at |
| info@roemergolf.at | |
| Greenfee | 60/65 Euro |
| Mitgliedschaften | 1.190 Euro |
| Jahresgebühren | 1.150 Euro |
| Platzdaten | Panoramakurs: 18 Loch, Par 69, 3930 bis 4765 m; Kornbichlkurs: 9 Loch, Par 60, 2894 bis 3144 m |
Par 6 für Gladiatoren
Seit August sind die ersten zehn Löcher der Anlage „Römergolf II“, die bis 2007 auf 18 Löcher ausgebaut werden soll, bespielbar. Der große Bruder wartet mit einigen sehens- und spielwürdigen Besonderheiten auf. Allen voran natürlich das bereits erwähnte Par 6, das mit maximal 672 Meter (wie die Gegend selbst) nie aufzuhören scheint. Gleich nach dem Abschlag erwartet uns ein kleiner Teich, eher Blick- denn Ballfang. Mit einem perfekten Drive leicht bergauf erreicht man die Kniekehle des Doglegs nach links. Gefahr lauert beim Versuch, zu sehr abzukürzen: Out sowie ein nicht minder gefährliches Rough warten auf der linken Fairwayseite!
Ab nun geht’s leicht abwärts, weshalb der nächste Schlag zum Angreifen verführt. Doch Vorsicht: Gerade im Landebereich eines langen Fairwayholzes verschmälert sich die Bahn enorm, Länge ohne Genauigkeit führt direkt ins Out. Der dritte Schlag ist als Belohnung relativ harmlos – aber nur für jene, die nicht angreifen wollen oder können. Denn das Grün ist immer noch weit über 200 Meter entfernt, rechterhand von einem Teich verteidigt und zudem nicht einsehbar. Lediglich der Kirchturm im Hintergrund weist einem die korrekte Richtung.
Alea (non) iacta sunt
Die Würfel – zumindest die ersten zehn Löcher – sind gefallen. Und so handzahm-hübsch sich der 9-Loch-Kurzplatz gebärdet, so wild(romantisch) präsentiert sich die Arena „Römergolf II“: Besonders imposant sind Loch zwei – hier geht es steil nach unten direkt in eine Waldschneise, gefolgt von einem scharfen Dogleg nach rechts – und (natürlich, der Abschlag liegt ja direkt vor dem Haus des Bauherrn!) Loch vier, ein 161 bis 185 Meter langes Par 3 über einen kleinen See mit traumhaftem Fernblick auf das Tennengebirge, den Gaisberg und den Watzmann. Die Würfel sind jedoch nicht ganz gefallen – oder anders ausgedrückt: „Eigentlich ist ein Golfplatz nie wirklich fertig, egal, wann man ihn aufsperrt!“, meint Roland Geringer, Manager des GC Römergolf. Geringer ist seit 1993 im Golfbusiness tätig und nicht nur Golfer-Latein-, sondern auch St. Andrews-Regel-geprüft. Gerne verrät er, dass man hier in Eugendorf noch viel vor hat, etwa die Pflanzung von 200 Bäumen noch diesen Herbst und irgendwann die Verlängerung der Bahnen auf Backtees (weiß).
Die Eröffnung der zehn neuen Bahnen macht bereits jetzt Lust auf mehr und ist rundum gelungen. Jedes Detail zeugt von landschaftlichem und golferischen Weitblick, was auch ein Bescheid der BH Salzburg-Umgebung vom 22. Juni 2005 belegt. „Der Golfplatz wurde in einer vorbildlichen Art und Weise gestaltet [...] Aus Sicht des Naturschutzes kann der Golfplatz als gelungen bezeichnet werden.“
Golfituri te salutant: Die Golf-Geweihten lassen grüßen!





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