429 GC Am Attersee [0]

NAHE AM WASSER GEBAUT – Der Name täuscht: Von den 18 Löchern führt keines direkt am Ufer entlang. Dafür gibt es eine fabelhafte Aussicht auf den See und das dahinter liegende Höllengebirge.

 

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Das 1. Loch (Par 3, 180 m) hat das Zeug zur Ikone: Direkt über dem berühmten Yachthafen öffnet sich der prächtige Blick auf den See.

Im Hochsommer entsteht am Attersee eine besondere Thermik: Die Felswände des Höllengebirges, die im Süden hunderte Meter senkrecht zum See abfallen, heizen sich auf. Mit einem gewaltigen Sog zieht das Felsmassiv die Luft aus dem Alpenvorland an. Weil der kühle Zug den Duft der alten Rosengärten von Schloss Kammer weit verteilt, wird er seit jeher Rosenwind genannt. Was Spinnaker füllt und Kraft zum Kreuzen gibt, das ist auch Golfern recht. Der Rosenwind zieht über die Stege der Yachtclubs, vom villenumrankten Westufer sanft die satten Wiesen den Hang empor. Selbst im Hochsommer freuen sich die Golfer auf den aussichtsreichen Kuppen zwischen Attersee und Nußdorf über den stetig kühlenden Hauch.

Über 20 Jahre lang haben die Initiatoren mit Ausdauer, Verhandlungsgeschick und Hartnäckigkeit für diesen Golf-moment ¬gekämpft. Rund 11.000 Aktenseiten, knapp 20 Gutachten und das Einverständnis von 38 Grund-eigentümern waren notwendig, um die Umweltverträglichkeitsprüfung zu überstehen – mit dem Ergebnis, dass die prächtige Landschaft umso weitläufiger und eindrucksvoller inszeniert ist. Selten sieht man auf neuen Plätzen ein klassisches IN- and OUT-Routing, bei dem der Halfway-Turn tatsächlich am anderen Ende des Platzes liegt. Für kurze Spaziergänge zu den romantisch gelegenen Tees fehlt auf anderen Kursen meist der Anlass.

 

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Inspiration an jedem Eck
Bei einer Runde mit Platzarchitektin Barbara Eisserer kommt man aus dem Staunen nicht heraus: Zu jedem Wäldchen, allen Wiesen und den vielen Perspektiven hatte sie Ideen, die sich im Design widerspiegeln. So schwärmt sie über die bunten Sträucher entlang der Fairways, die im Spätsommer ganz wunderbar blühen, oder über romantische Schafweiden, und sogar das Quaken der Frösche hat bei der Formenfindung geholfen. Eisserer: „Für mich besteht ein Golfplatz nicht nur aus Abschlägen, Fairways und Grüns. Die umgebende Natur ist eine wichtige ¬Inspiration.“ Auf schmale, schlüssellochförmige Grüns mit unzähligen Pin-Positions folgen üppige Bunkerlandschaften ums Ziel. So vielseitig wie die Landschaft, so abwechslungsreich haben sich die Planer über den Platz gezeichnet – Schema gibt es keines.

Hohes Niveau von Anfang an

Clubmanager Andreas Hagara: der Top-Segler ist die Galleonsfigur des Clubs am See.

Clubmanager Andreas Hagara: der Top-Segler ist die Gallionsfigur des Clubs.

Die Anlage gliedert sich in drei landschaftliche Räume. Da sind zum Auftakt die kürzeren Bahnen oben am Kamm, auf denen man sich am Attersee satt sehen kann und die uns feine Par-Chancen eröffnen. Dann geht es in Sachen Target-Golf den Ackerlingbach entlang: Zwischen hohem Rough und dichten Wäldchen sind Sockets verboten. Mit überraschenden Steigungen führen die Backnine zurück in ein weites Moor, das spektakulär umspielt wird. Dieser letzte Abschnitt, mit den tollen Löchern 12 und 13 hin zum romantisch gelegenen Doppelgrün und dem anschließenden Risk-and-Reward-Drive, ist landschaftlich und golferisch der stärkste Teil.

Mit Greenkeeper Russell Ellingworth, der lange Zeit in Himberg werkte und Tour-Erfahrung vom Diamond Country Club mitgebrachte und mit der erfahrenen Headproette Sandra Fischer setzte man von Anfang an auf erfahrene Leute. Segelheld Andreas Hagara ist als Clubmanager die gute Seele am Platz und gibt eine kompetente Galionsfigur.

Für die Region ist der Platz die wichtigste touristische Investition der vergangenen Jahre. Sie ebnet endgültig den Weg zur hochkarätigen Golfdestination Attersee. Planungen für ein regelmäßiges Wassertaxi zur gegenüber liegenden 9-Loch-Anlage nach Weyregg sind fortgeschritten und Packages mit der Hotellerie in der Nachbarschaft sind geschnürt. Über 560 Mitglieder und eine engagierte Jugendarbeit schon in den ersten Jahren zeigen, dass man im GC am Attersee in der Zukunft angekommen ist.

 

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Adresse:
Am Golfplatz 1, 4864 Attersee am Attersee
Telefon:
+43 7666/208 66
Fax:
+43 7666/882 22
Email:
office@golfamattersee.at
Webseite:
www.golfamattersee.at
Präsident(in):
Walter Mairinger
Manager(in):
Andreas Hagara
Sekretariat:
Ursula Schichterich, Katharina Wider
Öffentlich:
ja
Loch:
18 Loch
Par:
71
Länge:
5029 m bis 5894 m
CR Gelb:
70,6
CR Rot:
71,3
Slope Gelb:
129
Slope Rot:
120

Übungsanlage
 
Löcher:
2
Beschreibung:

großzügige Shortgame Range mit Putting -, Chipping- und Pitchinggreen bis 120m.

Beheizte Range:
nein

Greenfee:
 
Art:
18-Loch-Fee
Greenfee:
Mo–So € 70,–
Gebühren:

Ermäßigungen:

Packages mit Partnerhotels unter www.golfundseen.at

Golfkarten:
Golf Alpin Card Mozart Golf Card
Nur Rangefee:
€ 8,–

Amateur:
Max Schöppl
Schlagzahl/Jahr:
75/2013
Golfschule:
ja
Name:
Golfschule Sandra Fischer
Telefon:
+43 699/111 108 49
Email:
office@golfschule-sandrafischer.at
Internet:
www.golfschule-sandrafischer.at
Headpro:

Sandra Fischer
50 Min. € 68,–

Pro:

Max Dunker
50 Min. € 47,–

PE-Kurs:
10 x 50 Min. inkl. Bälle, Rangefee, Unterlagen, Prüfungsgebühr € 199,–
TE-Kurs:
10 x 50 Min. inkl. Bälle, Rangefee, Unterlagen, Prüfungsgebühr € 199,–
Golfschnuppern:
ja
Datenstand: 2016-05-18

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