425 GC Bergergut [0]

Ein Hauch von Augusta

Vor 15 Jahren startete Günther Obermayr in Kematen sein Projekt des PGC Kremstal. Die Erweiterung der Anlage erklärt die Namensänderung.

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Mag sein, dass der Begriff „Golfresort“ für das, was der ehemalige PGC Kremstal zu bieten hat, etwas dick aufgetragen ist. Doch als familiäre Variante geht Kematen locker durch. Und schließlich geht’s im Urlaub ums Wohlfühlen, da sind wir uns wohl einig.

1,5 Mio. Euro hat Besitzer und Manager Günther Obermayr in den letzten Jahren investiert, um aus dem nicht ganz geglückten bisherigen Platz (neun kurze, verzwickte und neun lange, großzügige Bahnen harmonierten nicht optimal) eine neue 18-plus 9-Version zu entwickeln.

GC Bergergut
Anschrift Am Golfplatz 1
A-4531 Kematen an der Krems
Telefon +43 7228/76 44-0
Fax +43 7228/76 44-7
Web www.golfresort-kremstal.at
Email info@golfresort-kremstal.at
Greenfee 45 Euro
Mitgliedschaften 500 Euro
Jahresgebühren 755 Euro
Platzdaten 9 Loch, Par 70,
 4622 bis 5290 Meter

Die aktuelle 9-Loch-Variante als Ausweichplatz, wenn turniert wird und als Sportplatz für die noch nicht ganz so Mutigen, ist ein Mix aus alten kurzen Löchern und neuen Spielbahnen „Design by Obermayr“, wie der Manager scherzhaft sagt. (Wenn das nur nicht Planer Peter Mayrhofer hört.) Zur Gänze unverändert geblieben ist auf diesen Löchern nur die alte 13, die jetzt als Nummer 9 hügelauf zum Clubhaus führt. Auch einige Grüns werden weiter benutzt (etwa das alte 15., das zu Grün 7 wurde). Den Charakter prägen die vier neuen Spielbahnen – breit, mit Teichen als Hindernisse, die aber nicht dramatisch ins Spiel kommen. Loch 5, ein leicht bergauf ziehendes Par 4, endet vor dem Scherndlgut-Hof, dem Namensgeber für die neun Löcher.

Obermayrs ganzer Stolz ist jedoch die Bergergut-Runde (ebenfalls nach einem Bauernhof getauft, dem am 15. Tee). Sie startet mit den bisherigen Löchern eins bis neun, dann gehts es über die bisherige 16 zur neuen 11, einem sportlichen, langen Par 3. Ab der 12 – ein 90-Grad-Dogleg, auf dem sich Abkürzen nur für die Längsten unter uns auszahlt – taucht der Golfer ein in den Seen-Winkel von Kematen: Um einen künstlich angelegten Teich mit Inselgrün (für die 12) gruppieren sich fünf großzügige Fairways. Sie leben vom Panorama ebenso wie von hübschen Details. Die Obstbaumreihe zwischen 13 und 14. Eine Grünlandschaft für die 14, ähnlich der am 13. Loch in Augusta und Obermayrs Idee. Ein Waste Area an der 15 plus ein originell gestaltetes Grün. Die 16 verläßt als langes, schwieriges Par 4 diese Ecke wieder – orientieren Sie sich vom Tee aus am Kirchturm, der am Horizont zu sehen ist – und mit 17 & 18 kehrt der Golfer zurück auf bekanntes Gelände. Diese beiden Fairways gab es auch bislang schon (es waren bereits 17 und 18); sie wurden jedoch – wie einige andere Spielbahnen auch – leicht kosmetisch behandelt.

Woran Sie sich erinnern: An die Zweiteilung in den 9-Loch-Kurs Scherndlgut – einem Mix aus alten kurzen Löchern und neuen Spielbahnen – und in den 18-Loch-Kurs Bergergut, einem großzügigen Championship-Platz.

Schläge, die Sie brauchen: Auf den 27 Löchern kommt jeder Schläger dran.
Danke fürs Par: Loch 3/Bergergut (Par 5/396 bis 514) ist optisch hauteng und damit nicht jedermanns Sache.

Beste Birdie-Chance: Loch 9/Bergergut (Par 4, 216 bis 252 Meter) ist gut auszuschupfen (trotz Wasser vorm Grün). Die drei Par-3-Bahnen von Scherndlgut.

Driving-Range: Vor und um das Clubhaus mit guten Übungsanlagen fürs kurze Spiel (sogar Nationalcoach Gordon Manson lobt sie). Golfschule mit modernsten Unterrichtseinrichtungen.

Clubhaus: Basiert auf einem Vierkanter, Manager Günther Obermayrs Elternhaus, der vergolft wurde – mit Pro-Shop, Clubrestaurant, Veranstaltungssaal und Fremdenzimmern (Übernachtung/Frühstück/Greenfee ab 70 Euro).

Anreise: Von der A1 Abfahrt Parkplatz Allhaming (km 182,5), dann weiter über Allhaming und Gerersdorf.

 

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