304 Swarco Amstetten [0]
Birnblüten
Wenn das Wochenende naht suchen die Wiener und Linzer einen Platz in günstiger Distanz, ein Stündchen von der Stadtgrenze entfernt.

Fällt die Wahl auf den GC Swarco Amstetten-Ferschnitz, ist das nicht die schlechteste. Die Distanz passt, die bodenständige Umgebung im niederösterreichischen Alpenvorland (trägt zurecht den touristischen Imperativ Mostviertel!) ebenso und im Golfclub Ferschnitz lässt sich’s golferisch durchaus zwei Tage aushalten. (Auch länger: Die Greenfee-Wochenkarte kostet erfrischende 200 Euro).
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304 GC Swarco |
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| Anschrift | Gut Edla 18 A-3325 Ferschnitz |
| Telefon | +43 7473/82 93 |
| Fax | +43 7473/82 93-4 |
| Web | www.golfclub-amstetten.at |
| office@golfclub-amstetten.at | |
| Greenfee | 65 Euro |
| Mitgliedschaften | keine Einschreibgebühren |
| Jahresgebühren | ab 1134 Euro |
| Platzdaten | 18 Loch, Par 71, 5120 bis 6009 Meter |
Der GC Swarco (dieses Kürzel lässt sich Unternehmer Manfred Swarovski, ein ganz lieber Freund des Clubs, einiges kosten, was sich positiv aufs Budget auswirkt) startete vor rund 18 Jahren mit neun Spielbahnen, die auf dem Hang hinter dem Clubhaus lagen. Ein bisserl eng ging es damals zu (die Fairways lagen Schulter an Schulter), ein wenig schlicht (flache Grüns, kleine Bunker) und auch die Driving-Range war ein Kompromiss mit offensichtlichem Ablaufdatum. Dann engagierte der Club den französischen Jack-Nicklaus-Schüler Francois Bouchard und befahl ihm die Verdoppelung des Platzes. Was dabei herauskam, lobt Clubpräsident Josef Schimanko höchst überzeugend: „Liebevoll in die Landschaft hineingebaut hat Bouchard die neuen Bahnen, ohne alles umzugraben.“
Bodennah
Die Natur machte es Monsieur Bouchard nicht allzu schwierig: Viele der neu dazu gepachteten Flächen – etwa die Pfarrerwiese mit dem vierten Grün und dem fünften Abschlag – besitzen einen markanteren Charakter, was sich auch auf die Strategie auswirkt: Wer den Ball gut platzieren kann, hat mehr von seiner Runde.
Neu gemischt
Der Umbau, dessen Spuren längst verheilt sind, verlief in kleinen Schritten, erzählt Präsident Schimanko, aus finanziellen Gründen. Doch es war gut so, wie die Reaktion von Mitgliedern und Greenfeegästen zeigt. Das Feedback ist wohl auch so positiv, weil die den Platz umgebende Mostviertler Kulturlandschaft mit ihren Obstbäumen, Feldern und Waldecken sich gekonnt zum stressfressenden Ambiente verdichtet. Besonders jetzt im Frühling, wenn die Birnbäume üppig blühen und Gusto machen auf den herbstlichen Most.
P. S. Weil zuerst von charmanten Herbergen die Rede war: Der Club legt auf seiner (übrigens höchst gelungenen!) Homepage Greenfeegästen das nahe Landhotel Gafringwirt (in Euratsfeld), das Hotel Exel Amstetten, das Hotel zur Post in Melk und das Relax-Resort Hotel Kothmühle in Neuhofen/Ybbs ans Herz, alle offenbar eine Art Gründerhotels.





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