Ryder Cup ist anders… [0]

Die Sets der Spieler sind auf die speziellen Gegebenheiten angepasst und Schläger-Hersteller releasen limitierte Sonder-Editionen.

 

Europa vs. USA, die Besten der Besten, Matchplay, Mann gegen Mann, Ruhm und Ehre, kein Preisgeld – alle zwei Jahre steht die Golfwelt beim Kampf der Titanen Kopf. Auch die Schlägerhersteller mischen mit: Bob Vokey releast eigens designte „Europe“ und „USA“ Wedge Sondermodelle. True Temper bringt den Project X Rifle Schaft in speziellen Sonderserien in streng limitierter Stückzahl auf den Markt, damit wir Zugehörigkeit demonstrieren können. Nicht nur solche Merchandise Artikel machen den Rydercup interessant für Equipment-Enthusiasten.

Das Course-Setup führt zu Änderungen im Bag. Traditionel versuchen die Captains des Gastgeberteams den Austragungsort  heimspielfreundlich zu gestalten. Die langsamere und wechselnde Grünbeschaffenheiten gewohnten Europäer, versucht man pfeilschnellen Grüns á la Augusta herauszufordern. Den enormen Schlaglängen der jungen Wilden US-Boys, die meist auf Kosten der Präzision gehen, kommt man mit breiten Fairways und zahmen Rugh entgegen.

Hybriden und Wedges
Die Gegebenheiten spiegeln sich in der Auswahl der Ausrüstung wieder. Als Konsequenz, aus der auch wir irdischen Golfer lernen können, sieht man den einen oder anderen Hybrid-Schläger mehr. Sie sind bei längeren Schlägen ins Grün leichter zu kontrollieren und problemlos aus dem niedrigen Rough zu schlagen.
Abgesehen davon sind Hybriden einfacher mit einer hohem Flugbahn zu schlagen als lange Eisen, was bei den Höhenunterschieden in Medinah ein Faktor ist. Viele Spieler haben ein zusätzliches Wedge dabei um nach langen, aber eben nicht ganz präzisen Drives, mehr Optionen rund ums Grün zu haben.

Wenig Loft am Putter
Bei sehr schnellen Grüns ist es außerdem üblich den Putterloft anzupassen. Ein niedriger Loft lässt den Ball auf schnellen Grüns früher Rollen, was wiederum genauere Ergebnisse und besser Kontrolle bedeutet. All dies natürlich unter Berücksichtigung der Schwungeigenheiten des Spielers.
Sie sehen es zahlt sich durchaus aus die 14 Schläger im Bag je nach Platz ein wenig unterschiedlich zu besetzen. Das Set welches mir durch die engen Bahnen des GC Schönborn hilft, muss nicht auch die ideale Wahl sein, für die großzügigen Fairways und Grüns des Fontana GC.

 

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