Die besten Indoor-Golfer [0]

Österreichs beste Indoor-Golfer kürten dieses Wochenende ihre Champions. Beim Finale der Golfrevue Indoor 4-Ball Challenge in der GOLF HALLE am Wienerberg setzten sich in der Netto-Wertung um den Gesamtsieg Georg Irschik und Ernst Maier durch.

Die Sieger der sieben Vorrunden-Gruppen waren am Samstag zum Showdown umd die Indoor-Krone 2011/2012 geladen. Auf den Simulatoren in der Golfhalle am Wienerberg galt es den Kurs Coqhill Dubsbread, mehrmaliger Austragungsort der BMW Championships, zu bezwingen. Am besten gelang dies den beiden Wienern Ernst Maier und Gerorg Irschik, die sich im Vierball-Bestball in der Netto- als auch in der Brutto-Wertung (72 Schläge) durchsetzten. „Jetzt, da mich mit dem Gutschein für die Reise nach Hause komme, wird meine Frau auch wieder verstehen, warum ich den ganzen Tag in der Golfhalle verbracht habe“, witzelte Georg Irschik. Als Hauptpreis gab es für die Netto-Sieger nämlich einen von Kuoni und NIKI gesponserten Golf-Kurz-Trip ins Golfmekka Mallorca. „Meine Frau sagt, dass ich von Golf besessen bin“, gibt auch Ernst Maier zu, der sich nach seiner Finalpartie am Vormittag bis zur Siegerehrung am Abend mit nur wenigen Unterbrechungen im Kurzspiel-Übungsbereich der Golfhalle aufhält. Die glücklichen Sieger streuen sich nach dem Erfolg gegenseitig Rosen. Maier:“ Georg hat mich heute sehr überrascht, weil er auch immer dann gut gespielt hat, wenn ich versagt habe.“ Und Irschik meint: „Ernsti ist es zu verdanken, dass wir heute hier überhaupt mitspielen durften. Er hat uns durch die Vorrunde getragen!“

Joachim Senf (l.) und Marc Kreuzzahler. Sie überraschen alle in der Vorrunde und beweisen mit 61 Nettopunkten Ihr Talent beim Finale.

Im fünften Jahr ihres Bestehens hatte die Indoor 4-Ball Challenge erstmals auch ein team aus dem Ausland mit am Start . Mit Joachim Senf und Marc Kreuzzahler fanden zwei Teilnehmer aus Deutschland den Weg zum Finalevent. Und diese beiden sorgten für einigen Gesprächsstoff. Kreuzahler und Senf, die über die Wintermonate erst die Platzreife in der Sporthalle Bregenz erstanden hatten, überraschten nämlich bereits in den Vorrunden mit für Golf-Einsteiger tiefen Scores. Ergebnisse in den tiefen 60er-Regionen und eine 55 der beiden in der Vorrunde machte den ein oder anderen Teilnehmer stutzig. Niemand konnte so richtig glauben, dass die beiden Novizen die Schläger derart gut schwingen könnten. Beim Finale kam dann aber Licht ins Dunkel. Joachim Senf war vor zwei Jahren Deutscher Meister im Swinggolf, sein Partner Marc Kreuzzahler hatte sich ebenfalls vor einigen Jahren mit dem Sport, der Golf sehr ähnlich ist, aber mit nur einem Schläger gespielt wird, angefreundet. „Unsere Platzreifekurse in der Sporthalle Bregenz waren leicht verdientes Geld für den Pro“, scherzte Senf, „er hat uns nach nur wenigen Minuten gleich zur Videoanalyse geschickt.“

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Christian Schobel drived 243 Meter weit und greift sich den Cobra Long Tom Driver ab

Erstmals wurde heuer beim Finale der Indoor Challenge auch eine Driving Competition, gesponsert von Cobra Golf, durchgeführt. Bei dieser hatten die Teilnehmer die Chance, zum ersten Mal den neuen Long Tom Driver, der auch als Preis ausgeschrieben war, zu schlagen. Dabei war der Vorarlberger Christian Schobel eine Klasse für sich. An seiner vom Trackman gemessenen Länge von 243 Metern bissen sich die anderen die Zähne aus.

Indoor 4-Ball Challenge 2011/2012
Ergebnisse, Netto-Wertung:
1. Irschik/Maier 56
2. Gorbach/Gunsch 58
3. Schneider/Schellmann 59
4. Kreuzahler/Senf 61
5. Springer/Oppenauer 68
6. Schobel/Schobel 70
7.  Preslmayr/Pizzini 82

Ergebnisse, Brutto-Wertung:
1. Irschik/Maier 72
2. Gorbach/Gunsch 73
3. Schobel/Schobel 78

Cobra Long Drive Competition:
1. Schristian Schobel 243m
2. Ernst Maier 214,7m
3. Georg Irschik 210,9m

v.l.n.r.: Georg Irschik, Ernst Maier und GOLF HALLE Betreiber Gerald Hajos

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