Donnerstag 8. September 2016, 09:00 Uhr

Titleist: Neue Hölzer braucht das Land [0]

Die nächste Generation der Titleist Hölzer ist nun am Markt: Modellreihe 917, und das steht für das Jahr 2017. Gelauncht wird die feine Ware aber schon jetzt!.

Titleist917DriverTitleist wechselt im Zweijahres- Rhythmus seine Produkte. Praktischerweise erkennt man am ­Produktnamen auch den Zyklus. Ab der kommenden Saison kann man den neuen 917er vom Tee schwingen. FAST ist das neue Zauberwort und das steht für „Faster Ball Speed“, „Adjustability“, „Sound“ und „Trajectory“.

Mehr Schlägerkopfgeschwindigkeit verspricht die Active ­Recoil ­Channel. Das sind Einkerbungen am Schlägerkopf, die mehr Flexibilität im Treffmoment geben ­sollen und dem Ball zu höheren Abfluggeschwindigkeit verhelfen. Bei den individuellen Einstellmöglichkeiten vertraut man nach wie vor dem SureFit Hosel, ein Verstellsystem das seit dem 910er verbaut wird und eine Vielzahl an Loft- und Lie-Einstellungen bietet um den Ballflug zu optimieren.
Neu in den 917er Drivern, die nach wie vor in zwei Kopfvarianten D2 (460cc, fehlerverzeihender, höherer ­Abflugwinkel) und D3 (440cc, flacherer Abflugwinkel und weniger Spin) angeboten werden, ist das SureFit CG Titleist917DriverHochSystem, bei dem mittels Metallstäbchen in unterschiedlicher Gewichtung und Gewichtsverteilung das Center of Gravity mehr zur Ferse oder zur Spitze verschoben werden kann. Die Fehlerverzeihbarkeit wird dabei nicht beeinflusst, da das System weg von der Schlagfläche mehr zum Schwerpunkt wandert. Außerdem kann der Spin und der Abflugwinkel mit verschiedenen Gewichten für jeden Spieler optimiert werden.

Ein ausgewogener Sound und verbesserte Ballflugbahn sollen dem Spieler zusätzlich mehr Vertrauen zum Schläger geben.Kombiniert mit den zahlreichen Schaftvarianten, die im Fitting angeboten werden lässt sich der 917er für jeden ­Spieler optimal zuschneiden.

Das alles verspricht nicht unbedingt mehr Länge bei optimal getroffenen ­Bällen, aber mehr Länge auch bei Offcenter-Schlägen und bessere Ergebnisse bei nicht optimal getroffenen Bällen. ­Ähnliche Ergebnisse verspricht man sich auch von den neuen 917er Fairwayhölzern. Preis: 549 Euro (Driver), 329 Euro (Fairway-Woods).
www.titleist.de

 

Steve Pelisek,
President of Titleist Golf Clubs im InterviewTitleistSteve Pelisek
Wohin geht die Entwicklung von Drivern, ist da nicht schon bald der Plafond erreicht?
Nein noch lange nicht. Aber natürlich sind uns Grenzen gesetzt. Grenzen zum Beispiel, was die maximale Länge bei optimalen Schlägen betrifft. Aber die technische Entwicklung geht dahin, immer größere Sweetspots zu schaffen, um auch bei nicht mittig getroffenen Bällen die volle Länge zu erzielen. Wer von uns trifft den Ball schon jedes Mal sauber? Da gibt es in den nächsten Jahren noch viel Potenzial. Und glauben Sie mir, wir ­arbeiten schon daran. Die 917er Serie ist ein großer Schritt in diese Richtung.

Wird es in Zukunft eine größere Palette an Titleist Schlägern geben, kommt das Titleist Beginner-Set?
Nein, Titleist sieht sich als Marke für passionierte Golfer, die sich Zeit für ihr Material und ihr Spiel nehmen. Das sind seit jeher unsere Kunden, die wir auch weiterhin mit bestem Material ­beliefern möchten. Titleist will nicht die größte Golfschläger-Schmiede sein, wir wollen in allen Bereichen das beste ­Material liefern. Und Custom Fitting ist ein wichtiger Baustein. Wir möchten für jeden dieser passionierten Golfer das für ihn perfekte Equipment zimmern, um ihm 14 Freunde auf einer Runde ins Bag zu stecken. Look, Sound und Feel: Wenn der Spieler vor ­jedem Schläger genau weiß, was seine Aufgabe ist und ihn mit Freude schlägt, das ist unser Ziel.

Welcher ist der wichtigste Schläger im Bag?
Ich würde sagen kein Schläger, es ist der Ball. Der Ball ist der einzige Ausrüstungsgegenstand der bei jedem Schlag beteiligt ist. Da ist Titleist ja unumstritten die Nummer 1 und die ProV1 Geschichte ist ja schon Legende. Der Ball ist sicher einer der wichtigsten Bereiche in der kompletten Palette von Titleist.

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