Mittwoch 3. Februar 2010, 21:31 Uhr

Golfmesse Putter [0]

Putter-Präzision

Die Schläger Massanfertigung wird zum Wunschkonzert und alle spielen mit – sogar bei den Puttern, wie ein Blick auf die aktuellen Modelle zeigt.

Aus der Golfrevue 08/2009

Putter wurden bislang eher stiefmütterlich behandelt, was das Custom Fitting angeht. Mit (Wechsel-)Gewichtseinsätzen, Lie-Anpassung und sogar Wechselköpfen erfahren jene Schläger, mit denen wir pro Runde am öftesten in Berührung kommen, einen kräftigen Boom.

 

 
 
TaylorMade schickt mit seiner Linie Rossa neue „Klassiker“ ins Rennen. Die Core-Classics-Serie (je 119 €) umfasst mit den Modellen Daytona, Fontana, Sebring und Monte Carlo zwei Blades und zwei   Mallet-Designs. Das Insert ist nicht nur „molto rossa“-schimmernd, sondern sorgt auch für gleichmäßiges Rollen. www.taylormadegolf.eu
 
 
 
Yes! Golf mauserte sich durch die Fokussierung auf die persönliche Maßanfertigung innerhalb weniger Jahre zu einem Pionier in diesem Segment und zählt mittlerweile über 50 Fitting-Center in Europa. Das neueste Modell, Dawn (349 €), dürfte vor allem die ultimativen Putting-Puristen ansprechen. Das geschmiedete, CNC-gefräste Blade mit Cavity-Back erleichtert durch seine kantige Form die Ausrichtung. www.golftech.at/yes
 
 
Scotty Cameron by Titleist launcht mit der neuen California-Linie (je 339 € ) vier nach kalifornischen Städten benannte Modelle mit Blade- oder Malletkopf sowie zwei verschiedenen Hoselformen. Kennzeichen der California-Linie ist der bronzefarbene „Honey Dipped“-Lack. www.titleist.de
 
Die neue White-Ice-Serie von Odyssey umfasst zwei Linien: die Core-Linie (149 €) mit sieben Modellen im klassischen Look und die Progressive-Linie (199 €) mit acht etwas „wilderen“ Formen. Bei allen Modellen lässt sich mit drei Kopf-GewichtOptionen das Schlaggefühl auf die persönliche Präferenz einstellen. www.odysseygolf.com
 
 
Cleveland spielt mit seinem Classics-Ensemble (je 79 €), bestehend aus vier Blades (CC1, CC3, CC4, CC4.5) und einem Mallet (CC2, auch als spezielle Damenversion), sehr gefühlsbetont auf. Alle Modelle sind aus 17-4 Stahl mit handpoliertem Satin-Finish (glänzt nicht und ist sehr kratzfest) und Heel-Toe-gewichtet. Den CC1 und CC4 (Foto) gibt es auch für Linkshänder. www.clevelandgolf.com
 
 
Nike bietet mit seiner Serie Method fünf Modelle (je 210 €) an, wobei 001, 002 und 004 Blades sind, während 003 und 005 ein Mallet – quasi eine „Hammerform“ – aufweisen. Die Polymaterial-Grooves sorgen für einen früheren Vorwärtsdrall und damit für mehr Linientreue. Je nach Modell ändert sich auch die Hosel vom extremen (001) bis zu keinem (005) Offset. www.nikegolfeurope.com

Die österreichische Traditionsmarke Komperdell lässt mit dem Top Spin Putter (149 €) einen Veteranen auferstehen. Der Schlägerkopf in Form eines Zylinders funktioniert für Rechts- wie für Linkshänder gleichermaßen und soll den Ball sofort nach dem Impact in eine Vorwärts-Rollbewegung bringen. Als besonderes Schmuckstück am Grün gibt es den Putter in limitierter Auflage als Golden Spin Putter (299 €) auch mit 18-Karat-Gold-Verzierung. www.komperdell-golf.com
 

Tommy Armour erobert mit seinem Hot Scot 3D in Sachen Zielausrichtung die dritte Dimension. Durch das „Smart View System“ kann die Augenlinie beim Ansprechen des Balles kontrolliert werden: Erst wenn die weiße Linie vollständig im Sehschlitz erscheint, sind die Augen tatsächlich auf Höhe der Ziellinie. Preis: 79 €. www.golftech.at

 

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