Fit durch den Winter [0]

Unter Golfern hat es sich längst herumgesprochen: Das Handicap sinkt im Winter! Um den Themenkomplex Golf & Medizin noch einmal anzuschneiden, ergreifen wir im wahrsten Wortsinne vorbeugende Maßnahmen – für Ihre Muskeln.


Golf wird nicht zwingend als übermäßig anstrengende Sportart wahrgenommen. Und auf den ersten Blick mag dieses Urteil auch stimmen. Testreihen haben bei Golfern mittleren Alters auf einer 18-Loch-Runde eine durchschnittliche Herzrate von 108 Schlägen pro Minute gemessen – beim Nordic Walking steigt der Puls weitaus höher. Dennoch wirkt sich regelmäßiges Spiel einerseits positiv auf die Gesundheit aus, verlangt auf der anderen Seite aber auch ausreichend körperliche Fitness. Neben einer soliden Grundkondition des Herz-Kreislauf-Systems bedarf es in erster Linie eines Muskelapparats, der die im Golfschwung besonders beanspruchten Körperpartien stützt und schützt.

Zusammen mit den Personal Coaches Julia Wieselthaler und Viktor Simon von der Studiokette Holmes Place haben wir einige grundlegende Übungen in Wort und Bild zusammengestellt. Sie lassen sich einfach zu Hause nachmachen und bedürfen weder ausgiebiger Vorbereitung noch vieler Gerätschaften. Eine Fitnessmatte reicht völlig aus. Und sollten Sie keine Hanteln in der hauseigenen Sportkammer lagern, eignen sich auch zwei mit Wasser befüllte 1-Liter-Plastikflaschen als Gewichte. Mit den hier vorgestellten Übungen trainieren Sie insbesondere die Rumpfmuskulatur in Bauch und Rücken sowie die Schulterpartien. Sie dienen Ihnen als Einstieg in ein regelmäßiges Training, das auf Dauer nicht nur Ihre körperliche Fitness verbessert, sondern auch dabei hilft, das Handicap nach unten zu schrauben. Wenn Sie durch unseren Einsteigerkurs Lust auf mehr bekommen haben, lassen sich Umfänge und Aufwand unter Anleitung von erfahrenen Trainern in jedem Holmes Place Center mühelos steigern.

1. Der Allrounder  
Aus dem Stand die Arme in die Waagerechte bringen. Ausfallschritt nach vorn. Der Oberkörper bleibt dabei aufrecht und rotiert nun zur Seite des ausgestreckten Beines und zurück. Anschließend richten Sie sich wieder auf und rotieren im Stehen zur Gegenseite. Nun die Übung mit dem anderen Bein durchführen. Grundsätzlich gilt für alle Übungen: je 10-15 Wiederholungen, nach Möglichkeit drei Durchgänge.

2. Core-Stability
Mit dieser Übung stärken Sie die gesamte Rumpfmuskulatur, sozusagen den Körperkern. Legen Sie sich auf den Rücken und heben Sie die Beine angewinkelt an. Die Arme sind zur Seite ausgestreckt, die Schultern bleiben die ganze Übung am Boden. Rotieren Sie mit gebeugten Beinen nach rechts, zurück in die Ausgangsposition und nach links. Für Fortgeschrittene lässt sich die Übung verschärfen, in dem Sie die Beine während des  Ablaufs gestreckt lassen.

3. Seitlicher Armstütz
Dieses Element zielt insbesondere auf die Bauchmuskulatur und die Wirbelsäulenbeweglichkeit. Bringen Sie sich bequem auf dem rechten Arm in seitliche Position. In der fortgeschrittenen Version ruhen beide Beine aufeinander, leichter wird es, wenn SIe das untere Bein nach hinten abwinkeln. Heben Sie nun den oberen Arm hinter den Kopf und die Hüftpartie an. Drehen Sie die Schulter Richtung Boden, verharren einen Moment  und drehen anschließend zurück. Seitenwechsel nicht vergessen!

 

4. Der Katzenbuckel  
Als Übung besonders für den unteren Rückenbereich und die Wirbelsäule gedacht. Gehen Sie bei hüftbreitem Stand leicht in die Knie, heben die Arme angewinkelt vor den Kopf und rollen sich dann langsam zum Katzenbuckel nach unten. Richten Sie sich ebenso langsam wieder auf, öffnen die Arme seitlich und überstrecken den Rücken leicht. Halten Sie diese Position einige Sekunden. Die Übung lässt sich durch den Gebrauch von Hanteln noch steigern.

5. Der Schwimmer
Abschließend noch eine Einheit für Schultern, Rücken- und Bauchmuskulatur. Sie liegen auf dem Bauch, heben den Oberkörper leicht an und strecken die Arme nach vorn. Die Beine bleiben wahlweise gestreckt am Boden oder werden für erhöhten Schwierigkeitsgrad ebenfalls angehoben. Halten Sie die Spannung. Ziehen Sie nun ähnlich der Bewegung beim Brustschwimmen die Arme langsam zurück und bringen Sie dann wieder in die gestreckte Ausgangsposition. Achten Sie darauf, beim Strecken der Arme einzuatmen und beim Zurückziehen auszuatmen

Die Personal Trainer Julia Wieselthaler und Viktor Simon stellen Ihnen an dieser Stelle nicht nur Fitnessübungen für daheim vor, sondern  kümmern sich im Holmes Place Wien Kaiserwasser auch um individuelle Trainingsprogramme.  Nähere Informationen zum umfangreichen Kursangebot finden Sie unter www.holmesplace.at

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