Gesund Golfen – TPI [0]

Konstanz in den Schwung zu bringen, die Fehlerquote gering und den Score niedrig halten – alles eine Frage des richtigen Trainings! Alex Kramel hat sich beim Stanglwirt das Kürzel TPI näher bringen lassen.

Aus Golfrevue 03/3009

Bei TPI handelt es sich nicht um ein Wunderelixier gegen Hook und Slice oder gar um golferische Geheimbünde à la Dan Browns Illuminati. TPI steht für Titleist Performance Institute, eine Einrichtung die sämtliche Parameter, den Golfschwung betreffend, zusammenträgt, erforscht und an uns via eigens ausgebildete Trainer, den TPI-Coaches (Golfpros, Fitnesstrainer, Physiotherapeuten oder Mediziner), weitergibt. Im Titleist Performance Institute in Kalifornien wurden in den letzten elf Jahren die größten Spieler unserer Zeit studiert und die Daten aller Coaches gesammelt.
Bei  Screens ­werden Spieler auf ihre Beweglichkeit, Balance und körperlichen Fähigkeiten abgeklopft. Daraus wird das optimale ­Fitness- und Mobilitätstraining zusammengestellt, bei dem auch auf Dysbalancen eingegangen wird. Deshalb ist eine Zusammenarbeit zwischen dem TPI-Coach, dem Golfpro und eventuell Orthopäden so wichtig. Der Golfpro erkennt als Erster körperliche Fehlstellungen. „Wenn der Schüler nach dem x-ten Versuch noch immer nicht den mit dem Pro angepeilten Bewegungsablauf intus hat, läuten die Alarm­glocken und hier tritt TPI oder ein Orthopäde auf den Plan“, erklärt Susanne Wunderer, Fitnesstrainerin und TPI-Coach in der Johannes ­Lamberg Golfschule.
Auch für „normale Golfer“.  TPI ist aber nicht nur für Spitzensportler gedacht, ein großes Augenmerk liegt auf den Jugendlichen, ob Clubgolfer oder Spitzensportnachwuchs. Die Jungen muten ihren Körpern teilweise extreme Bewegungen zu, daher müssen Dysbalancen und Fehlstellungen schnell erkannt und trainiert werden, damit man später nicht reparieren muss. Ein wichtiges Ziel ist auch den Durchschnittsgolfer länger fit und am Golfplatz zu halten.
„Dank der von TPI entwickelten Darstellungsmethode über die Fähigkeiten des eigenen Körpers, können TPI-Coaches perfekte Trainingspläne entwerfen, die sich mit dem Golftraining verzahnen. Daher ist ein TPI-Coach nie ein Einzelkämpfer, es funktioniert nur im Team. Das Schöne daran ist, dass es für alle Golfer ganz einfach ist. Man kommt zu uns, wird vermessen, trainiert seinen Schwung, die Fitness und seine Mobilität und kommt dem Ziel vom besseren Spiel und niedrigeren Score einen Schritt näher“, bringt es Susanne Wunderer auf den Punkt.

„Ein vitaler Spieler kann mehr Bälle schlagen und natürlich verlieren, als einer der schmerzbedingt pausiert. Davon profitiert wiederum die Industrie. Titleist ist einer der größten Ballproduzenten der Welt und macht damit einen nicht unerheblichen Teil seines Umsatzes“, erklärt Björn Reene, Generalvertreter von ­Titleist Österreich, einen der Gründe für das Engagement in diesem Bereich.

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