Schläger-ABC [0]

Geschmiedet, Gegossen, Undercut und Cavity. Vor dem Kauf neuer Schläger stolpert man über einige Begriffe, die zumeist vor allem Neulinge nicht zuordnen können. Die wichtigsten, die Eigenschaften eines Golfschlägers beschreiben, haben wir hier für Sie zusammengefasst.

Blade:
sportliche Kopfform, wobei der Schlägerkopf einer schmalen Messerklinge ähnelt. Der Rücken ist dabei oft dick-muskulös ausgeformt (Muscle Back).Broken Set: Schlägersatz, bei dem sich die Kopfkonstruktion je nach Eisenlänge (=Eisennummerierung) ändert.

Cavity Back:
bedeutet ausgehöhlter Rücken. Bringt mehr Masse an den Schlägerkopfrand, erhöht Trägheitsmoment im Treffmoment und reduziert damit Verdrehen des Kopfes.

Custom Fitting:
exakt an den Kunden angepasster Schläger (Schaftflex/Schaftlänge/Lie/Griff).

Flex:
Bezeichnet die Steifigkeit eines Schaftes. Golfer mit einer höheren Schlägerkopfgeschwindigkeit sollten einen härteren Schaft spielen, Golfer mit einem langsameren Schwung weichere.

Geschmiedet (forged):
Schlägerkopf wird aus einem glühenden Metallblock zurechtgehämmert. Größter Vorteil: es kann weicherer Stahl verwendet werden, bringt mehr Feedback im Treffmoment.

Gegossen (casted):
flüssiges Eisen wird in eine Gussform gegossen, der entstehende Kopf feinbehandelt. Größter Vorteil: mehr Formvarianten möglich, preiswerter.

Leading Edge:
Führungskante (=untere Kante des Schlägerkopfs).

Lie:
Winkel zwischen Schlägerkopf und Schaft; passt er nicht zur Körpergröße eines Golfers, kommt es häufig zu Fehlschlägen.

Loft:
Winkel des Schlägerblatts zur Senkrechten. Reicht von etwa 7/8 Grad (Holz 1/Driver) bis 42 Grad (Eisen 9). Wedges haben einen Loft zwischen 45 und 60 Grad.

Offset:
Maßzahl in Millimeter, die anzeigt, wie weit die Führungskante des Schlägers aus der Schaftebene vom Ball wegrückt. Je größer der Offset, desto einfacher kommt der schwächere Spieler mit dem Schlägerblatt korrekt zum Ball.

Oversize:
Schläger mit größerem Schlägerblatt als Normal- oder Midsize.

Perimeter Weighting:
übersetzt „Randgewichtung“. Masseverlagerung an den Außenrand des Schlägerkopfs für bessere Balance des Kopfs im Treffmoment.

Sweet Spot:
jener Punkt der Schlagfläche, wo der Ball die beste Beschleunigung erfährt (etwa so groß wie ein 10-Cent-Stück)

Undercut:
Schlitz im Rand des Schlägerrückens zur Verbesserung des Perimether Weighting.

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