Job & Golf. Zwei Welten? [0]

Gerhard Zadrobilek bringt im Seminar „G.o.l.F. – Gewinnen ohne lästige Führungsfehler“ Golf und Beruf unter einen Hut. Wie können Führungskräfte ihre Erfahrungen auf dem ­Golfplatz in den Joballtag mitnehmen? Und auch umgekehrt.

 

altGerhard Zadrobilek,  Ex-Radprofi, Trainer und Wirtschaftscoach bringt im Seminar „G.o.l.F. – Gewinnen ohne lästige Führungsfehler“ das Beste aus den zwei Welten Golf und Beruf unter einen Hut. Wie können Führungskräfte ihre Erfahrungen auf dem ­Golfplatz in den Joballtag mitnehmen? Und auch umgekehrt.

 

Seminar: G.o.l.F. – ­Gewinnen ohne lästige Führungsfehler

17.–19.8. / 9–18 Uhr
Reiter’s Supreme Hotel, Bad Tatzmannsdorf
780 € (ohne MwSt) für Seminar, Unterlagen und Greenfees,
jedoch ohne Hotel-Aufenthaltskosten.
Trainer: Gerhard Zadrobilek, Wirtschaftcoach & ehemaliger Radprofi und Mag. Heinz Müller, PGA-Pro, Leadbetter-Coach, Lehrer an Golf-HAK Stegersbach
Weitere Infos unter www.zadrobilek.com

altGolfrevue: An wen richtet sich das Seminar?
Gerhard Zadrobilek: An golfende Führungskräfte, die aus der Beobachtung von Verhaltensmustern auf den Golfrunden Erkenntnisse für ihren Joballtag mitnehmen, und umgekehrt ihre Führungskompetenz ins Golfspiel einfließen lassen möchten.

Die Parallelen analysieren und damit zielorientiert umgehen, klingt sehr theoretisch. Was nimmt man praktisch mit?
Das Schöne bei diesem Seminar ist, dass die Erkenntnisse am Golfplatz unmittelbar spürbar sind. Nehmen wir als Beispiel die Begegnung mit einem unlieb­samen Mitarbeiter oder Kunden. Sie müssen alle negativen Gedanken ausblenden, damit eine konstruktive Begegnung möglich ist. Das funktioniert manchmal besser, manchmal gar nicht, und das Feedback ist selten ­eindeutig. Beim Golf gibt es ähnliche Angst/Stress-Situationen, zum Beispiel vor einem schwierigen Hindernis. Und dort ist es ganz eindeutig: Wenn ich es schaffe, mich wirklich positiv einzustellen, komme ich drüber. Was ich hier lerne und in der Praxis teste, kann ich dort erfolgreich einsetzen.

Wie läuft das Seminar ab?
Das Seminar findet teils im Hotel und teils auf dem Platz sowie auf der Driving Range der Golfanlage statt. Dadurch lassen sich Analogien zwischen Golf und Management spürbar mit dem Ziel erarbeiten, an Führungsstärke zu gewinnen, ohne lästige Führungsfehler.

Was sind so die typischen „lästigen Führungsfehler“?
Dazu gehört zum Beispiel die ganze Bandbreite der so genannten „Opfer-Gestalter-Rolle“. Also wenn sich ein Chef über eine fremde Person im Straßenverkehr ärgert und diesen Missmut in die Arbeit mitbringt. Umgelegt auf Golf wäre das eine Situation, wo ich mich über etwas aufrege, das ich nicht beeinflussen kann. Wie geht man damit am besten um? Ein Problem ist auch die häufig vorkommende Divergenz zwischen „Realität/Situation“ und „Realität/Situation im Kopf“. Ein weiterer Punkt ist die Fähigkeit und der Wille zur Selbstanalyse: Kann ich das? Schaffe ich die Carry-Distanz über ein Hindernis wirklich? Und nicht zuletzt: Wie schaut es mit der Ehrlichkeit im Spiel und im Geschäftsalltag aus?

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