Fit wie ein Turnschuh [0]

Golfprofessionals in T-Shirts und Shorts? Es ist wieder Zeit für den Instruktorenkurs an der Bundessportakademie in Linz!

 

Dabei geht es nicht darum, dem Winterspeck provisorisch zu Leibe zu rücken, sondern es handelt sich um eine neue Form der Ausbildung. Stand die Teilnahme an dieser Weiterbildung früher den Pros offen, bildet sie nun einen Teil der Grundausbildung.
Zwei Wochen lang bekommen die heimischen Professionals an der Bundessportakademie Linz von hochkarätigen Vortragenden alle Informationen zu Bewegungslehre, Trainingslehre und Sportbiologie. Die Ohren zu spitzen ist dabei von Vorteil, gilt es doch am Ende eine komissionelle Abschlussprüfung zu bestehen, doch auch aktive Mitarbeit wird beurteilt.
Von einer Einschulung im Springschnurspringen, über Training mit Medizinbällen, Gleichgewichtsübungen bis hin zu Kräftigungstraining mit dem Thera – oder auch „Terror“ – Band, werden die Golfprofessionals richtig ins Schwitzen gebracht. So mancher Teilnehmer gerät dabei an seine körperlichen Grenzen und ist voller Bewunderung für den Fitnessgrad der Vortragenden. Mitunter mittleren Alters, lassen sie so manchen Jungspund alt aussehen lassen. Und wer unter dem Gruppendruck die eigenen Grenzen überschreitet, der findet das Linzer Unfallkrankenhaus in nur fünf minütiger Entfernung – wie mit einem verunglückten Kollegen leider getestet werden musste.

Im Jänner geht die Ausbildung im Salzburger Rif in die zweite Runde. Wer die komissionelle Prüfung positiv absolviert, kann sich in weiterer Folge staatlich geprüfter Golf Instruktor nennen. Und wer nach diesen Anstrengungen noch nicht genug hat, dem steht es offen den weiteren Weg der Trainerausbildung zu gehen. Über zwei Jahre hindurch werden die Informationen aus dem Instruktorkurs erweitert und vertieft. Es wird der Grundstein gelegt für ein breites Wissen über Bewegung und Training, das die Betreuung von Schülern jedes Levels optimiert.

 

 

 

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